Ronaldo-Fieber in Portugal | Conte vor unsicherer Zukunft

Cristiano Ronaldos mögliche Rückkehr nach Portugal lässt die Herzen der heimischen Presse höher schlagen. PSG und ManCity stehen an einem historischen Scheideweg und in Italien ist der Zauber nach Inter Mailands Meisterfeier bereits verflogen. FT schaut auf die Schlagzeilen in der europäischen Sportberichterstattung.

Die Presseschau vom 4. Mai
Die Presseschau vom 4. Mai ©Maxppp

Ronaldo-Mania in Portugal

Cristiano Ronaldo könnte zu seinen Wurzeln zurückkehren und im Anschluss an sein Vertragsende bei Juventus Turin seine Schuhe wieder für Sporting Lissabon schnüren. Die in Italien losgetretene Meldung versetzt die portugiesische Presse in helle Aufregung. Die Rückkehr von CR7 zu seinem Jugendklub wäre laut dem ‚Correio da Manhã‘ wie „eine Bazooka für Sporting“. Dem ‚Record‘ zufolge hat sich der 36-Jährige bereits entschieden: „Er will bei Sporting landen.“ Zusätzlich erinnert die Sporttageszeitung daran, dass Ronaldo einst den Wunsch geäußert hatte, noch mit 40 Jahren spielen zu wollen. Drei Jahre CR7 stünden den Leões ab 2022 also ins Haus.

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Die superreichen Geschichtsschreiber

Das heutige Aufeinandertreffen von Manchester City und Paris St. Germain im Rückspiel des Champions League-Halbfinals wirft seine Schatten sowohl in der englischen als auch der französischen Presse voraus. „Der Geschichte ins Auge sehen“, betitelt die ‚L’Equipe‘ ihre heutige Ausgabe. Für den Scheichklub wäre es der zweite Finaleinzug in Folge. PSG müsse allerdings aufgrund der 1:2-Hinspielniederlage auf „ein großes Kunststück“ hoffen. Ein Weiterkommen der Skyblues hätte ebenfalls historische Ausmaße: Es wäre der erste Finaleinzug der Klubgeschichte. „Die Unsterblichen“ könnten der ‚Daily Mail‘ zufolge geboren werden. Trainer Pep Guardiola stimmte sein Team laut dem ‚Guardian‘ darauf ein, „auf der Suche nach Geschichte zu leiden“. Die katalanische ‚Sport‘ fiebert mit dem ehemaligen Barça-Liebling Neymar, dessen „Stunde geschlagen hat“.

Verlässt Conte Inter?

In Italien herrscht nach dem Ende der neunjährigen Meisterschaftsära von Juventus Turin nach wie vor blau-schwarze Partystimmung. Während sich Romelu Lukaku eigenständig zum „König von Mailand“ krönte, bleiben laut der ‚Gazzetta dello Sport‘ Fragen offen. Was passiert mit Meistertrainer Antonio Conte? Klubeigentümer Steven Zhang will aufgrund der Corona-Pandemie kräftig Kosten einsparen, Conte hingegen hat nach dem Scudetto Blut geleckt und will auch in der Champions League künftig angreifen. Auch beim ‚Corriere dello Sport‘ herrscht Katerstimmung: „Am Tag nach dem Gewinn des Scudetto steht die Zukunft des Trainers zur Debatte.“

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