Die ersten Nationen rücken von FIFA-Präsident Gianni Infantino ab. Nicht nur Real Madrid hat Weltmeister Rodri genau im Auge. Die FT-Presseschau am Montag.
Infantinos Unterstützung schrumpft
Aufgrund des immensen Gegenwinds durch die unterschiedlichen Kontinentalverbände erklärte Gianni Infantino seine Investorenpläne zuletzt für beendet. Aber welche Auswirkungen hat der gescheiterte Deal für den FIFA-Präsidenten mit Blick auf die Wahl im kommenden Jahr? Der walisische Fußballverband (FAW) hat nun als erster dem 56-Jährigen öffentlich seine Unterstützung für die Wiederwahl entzogen.
„Die jüngsten Defizite in den Bereichen verantwortungsvoller Verbandsführung, Entscheidungsprozesse, Führung, Werte, Stakeholder-Management, Kommunikation und Urteilsvermögen haben dazu geführt, dass Herr Infantino das Vertrauen des FAW verloren hat, weiterhin an der Spitze des Weltfußballs zu stehen“, zitiert ‚Sky Sports‘ aus einem Schreiben des Verbands. Weiter heißt es: „Das Wohl des Fußballs nicht an erste Stelle zu setzen, ist ein Versagen, das wir nicht akzeptieren können.“
Und nicht nur das: Auch der englische Fußballverband (FA) bereitet englischen Medienberichten zufolge derzeit ein Schreiben vor, in dem der Entzug der Unterstützung für Infantino bestätigt werden soll. Seit 2016 steht der Schweizer an der FIFA-Spitze, bei der Präsidentschaftswahl am 18. März 2027 will er sich für weitere vier Jahre wiederwählen lassen.
Barça hat Rodri im Blick
Rodris Abschied von Manchester City rückt immer näher. Real Madrid hat sich als klarer Favorit auf die Verpflichtung des Weltklasse-Sechsers herauskristallisiert, der 30-Jährige will ein Jahr vor seinem Vertragsende bei den Skyblues in die spanische Hauptstadt zurückkehren. Aber ausgerechnet Reals Dauerrivale scheint sich noch Hoffnungen im Rodri-Poker zu machen.
Laut einem Bericht von ‚Cadena SER‘ verfolgt der FC Barcelona die Situation des frischgebackenen Weltmeisters nach der Verletzung von Mittelfeldstratege Frenkie De Jong (29) weiter aufmerksam. Dem Radiosender zufolge könnten die Katalanen einen 50-Millionen-Transfer von Rodri stemmen. Dafür müsste der Ballon d‘Or Sieger von 2024 allerdings zunächst den Wunsch bekunden, zu den Katalanen wechseln zu wollen. Bei den Real-Bossen dürfte die Situation somit Stand jetzt noch nicht für Schweißperlen auf der Stirn sorgen.
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