Hohes Preisschild: BVB erteilt Ryerson die Freigabe
Bei Borussia Dortmund ist Julian Ryerson längst nicht mehr die graue Maus. Der Norweger hat sich mit seinen zahlreichen Vorlagen zum Topspieler entwickelt und zieht dadurch das Interesse großer Klubs aus ganz Europa auf sich.
Elf Torvorlagen in der Bundesliga sprechen für sich. Was normalerweise Spielmachern mit Übersicht, Standardexperten oder pfeilschnellen Flügelstürmern vorbehalten ist, erledigt Julian Ryerson in der laufenden Spielzeit bei Borussia Dortmund als Schienenspieler. Dass das bei internationalen Topklubs für Interesse sorgt, liegt auf der Hand.
Nach Informationen der ‚Bild‘ entschied man sich beim BVB deshalb, dem 28-jährigen Norweger die Wechselfreigabe zu erteilen. An den Verhandlungstisch setzen sich die Schwarz-Gelben aber nur, wenn ein Verein im Sommer mit einer Offerte im Bereich von 30 Millionen Euro vorstellig wird. Bis 2028 ist Ryerson noch an Dortmund gebunden, akuter Verkaufsdruck herrscht deswegen nicht.
Bei der WM im Fokus
Zuletzt wurde der 39-fache Nationalspieler mit Manchester United, Newcastle United, dem FC Liverpool, dem FC Barcelona und Vertretern aus der Serie A in Verbindung gebracht. Klar ist, dass Ryerson auch während der Weltmeisterschaft in Nordamerika im Rampenlicht stehen wird. Dort heißt der Hauptabnehmer seiner gefährlichen Hereingaben Erling Haaland. Eine gefährliche Kombination, die dem Marktwert des Rechtsfußes zuträglich sein könnte.
Sportdirektor Sebastian Kehl und Boss Lars Ricken müssen im Sommer einen Umbruch moderieren. Neben Ryerson könnten zahlreiche andere Spieler die Borussia verlassen. Um den radikalen Aderlass zu kompensieren, ist der BVB auf Einnahmen angewiesen, die gewährleisten, dass Leistungsträger adäquat ersetzt werden können.
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