Ligue 1

Insider berichtet: Großes Problem in der PSG-Kabine

Mit wunderschönem Fußball eroberte Paris St. Germain in der vergangenen Saison die Herzen vieler Fans und auch Europas Krone. Doch aktuell durchläuft der Champions League-Sieger ein Formtief.

von Lukas Hörster - Quelle: RMC
1 min.
Desiree Doué und Ousmane Dembélé klatschen sich ab @Maxppp

Obwohl der Kader von Paris St. Germain im Vergleich zur Vorsaison fast unverändert ist, wirkt der Titelverteidiger aktuell nicht wie ein Team, das erneut zum ganz großen Wurf in der Champions League fähig ist. Die Ligaphase schloss PSG nur als Elfter ab – und in den Playoffs mühte man sich gegen die AS Monaco weiter (3:2, 2:2). Auch in der Ligue 1 stolperte PSG schon mehrfach.

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Doch woran liegt das? Eine Antwort liefert Jérôme Rothen. In seiner täglichen Sendung auf ‚RMC‘ verrät der ehemalige PSG-Spieler Insider-Wissen: „Die Stimmung in der Kabine ist viel träger als letztes Jahr. Die Spieler sind müde, ihnen fehlt die Energie. Das kann man spüren.“

Rothen weiter: „Man sieht, dass ihnen die Ausdauer fehlt. Manchmal haben sie zwar den Willen, und sie halten auch in schwierigen Situationen durch. Aber intern laufen Dinge ab, die der Mannschaft nicht guttun.“

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Der 13-fache französische Nationalspieler erzählt eine Anekdote aus der Halbzeitpause vom Playoff-Rückspiel gegen Monaco: „Nur einer meldete sich zu Wort, zum Glück war er da: Marquinhos. Er versuchte, die Jungs aufzurütteln, aber sie waren lethargisch, ihnen fehlte die Energie, sie sagten kein Wort, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Das ist kein gutes Zeichen.“

Jetzt kommt der Angstgegner

Kapitän Marquinhos (31) ging also mit gutem Beispiel voran – und erzielte auch selbst ein wichtiges Tor gegen Monaco, durch das PSG nun im Achtelfinale der Champions League steht. Dort wartet der FC Chelsea, gegen den die Franzosen im Finale der Klub-WM eine empfindliche 0:3-Niederlage hinnehmen mussten.

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