Atubolu sauer: Welche Rolle der BVB spielt
Fast zwei Wochen vor Schließung des Transferfensters hat Noah Atubolu immer noch keinen neuen Verein gefunden. Auch bei Borussia Dortmund stand der deutsche Keeper für ein Szenario auf der Liste.
Im Falle eines Abschieds von Gregor Kobel (28) hätte Borussia Dortmund womöglich einen Vorstoß bei Noah Atubolu (24) gewagt. Nach Informationen des ‚kicker‘ stand der Torhüter des SC Freiburg beim BVB „tatsächlich für dieses Szenario hoch im Kurs“. Da es inzwischen keine Anzeichen mehr für einen Kobel-Wechsel gibt, hat sich diese Option für Atubolu jedoch zerschlagen.
Weil er auch Mitte August noch nicht bei einem neuen Klub untergekommen ist, wächst beim wechselwilligen Freiburger der Unmut. Laut dem ‚kicker‘ ist Atubolu mit der Arbeit seiner Agentur Epic Sports „längst unzufrieden“. Diese habe ihn in der Anwerbung „auch durch drei attraktive Wenn-dann-Szenarien heiß gemacht und bei Laune gehalten“.
So soll Atubolu der Eindruck vermittelt worden sein, neben dem BVB auch beim AC Mailand und bei Aston Villa ein heißer Kandidat zu sein, aber jeweils nur im Falle eines Abgangs der dortigen Nummer eins. Da alle drei Vereine weiter mit ihren Stammkeepern planen, waren sie für Atubolu also bislang nie echte Optionen.
Erstes Marseille-Angebot abgelehnt
Welche Optionen bleiben denn für den Schlussmann, der sich für die deutsche Nationalmannschaft empfehlen will? Olympique Marseille, nach dem Abflug von Géronimo Rulli (34) zu Manchester City auf der Suche nach einem neuen Stammtorwart, ist dem ‚kicker‘ zufolge mit einem ersten, viel zu niedrigen Angebot bei Freiburg abgeblitzt. Der Ligue 1-Klub bereite nun eine neue Offerte vor.
Die Mitbewerber AFC Bournemouth und SSC Neapel sollen bis dato noch nicht im Breisgau mit einem Angebot vorstellig geworden sein. Auch Juventus Turin wird Interesse an Atubolu nachgesagt. Als Freiburger Ablöseforderung stehen ein Jahr vor Vertragsende 15 bis 20 Millionen Euro im Raum.
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