In Saudi-Arabien geht es zwischen den Madrid-Schwergewichten hoch her. Dayot Upamecanos Vertragsverlängerung könnte Auswirkungen auf den BVB haben. Die FT-Presseschau.
El Cholo vs. Vini Jr.
„Es wird einen Clásico geben“, prangt es heute auf dem Titelblatt der ‚Sport‘. Nachdem der FC Barcelona am Mittwoch mit 5:0 gegen Athletic Bilbao vorgelegt hatte, zog Real Madrid gestern gegen Atlético Madrid (2:1) nach und komplettierte das Finale des spanischen Supercups, das am Sonntag im saudi-arabischen Dschidda ausgetragen wird. Für mächtig Zündstoff sorgten im Madrid-Duell Real-Star Vinicius Junior (25) und Atlético-Trainer Diego Simeone.
„Florentino (Real-Präsident Pérez, Anm. d. Red.) wird dich rauswerfen, denk daran“, rief der impulsive Argentinier in Richtung Vini und schaffte es damit auf die Frontseite der ‚Marca‘. Simeone, der sich zuvor bereits beim vierten Offiziellen über den Brasilianer beschwert hatte, spielte damit auf Vinis wackliges Standing bei Real an. Wechselgerüchte halten sich hartnäckig, seit Monaten ist vor allem das Verhältnis zu Trainer Xabi Alonso angeknackst. Der nahm Vini nach dem Spiel aber in Schutz: „Cholo hat ihn provoziert. Mir gefällt es nicht, wenn man so mit gegnerischen Spielern spricht. Nicht alles ist erlaubt, das ist inakzeptabel.“
Upa bleibt, Schlotti geht?
Dayot Upamecano (27) steht unmittelbar vor der Verlängerung seines auslaufenden Bayern-Vertrags. Auf den ablösefreien Zuschlag hatte unter anderem Real Madrid gelauert, muss sich jetzt aber umorientieren. Die ‚Bild‘ mutmaßt, dass die Wahl auf Nico Schlotterbeck (26) fallen wird. Real sei aktuell der heißeste Kandidat im Schlotterbeck-Poker. Der Dortmund-Profi ist allerdings vertraglich bis 2027 gebunden und soll mindestens 50 Millionen Euro kosten.
Aus dem Rennen um Schlotterbeck ist der FC Bayern unterdessen trotz Upa-Verlängerung keinesfalls, da mit Min-jae Kim (29) ein anderer Innenverteidiger den Verein verlassen könnte. Ein denkbares Szenario ist laut der ‚Bild‘ aber auch ein ablösefreier Transfer im Sommer 2027.
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