„Unlustiger Sommer“: Was wird aus Meunier, Bellingham & Co.?

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Was wird aus den weit vorangetriebenen BVB-Transfers von Thomas Meunier und Jude Bellingham? Manager Michael Zorc äußert sich zur Kaderplanung.

Michael Zorc sind die Hände gebunden
Michael Zorc sind die Hände gebunden ©Maxppp

Borussia Dortmund muss den Transfer-Gürtel in diesem Sommer enger schnallen. Sportdirektor Michael Zorc kündigt im ‚kicker‘ an: „Drei Transfers in drei Tagen wird es in diesem Jahr nicht geben.“

Zorc spielt auf das vergangene Jahr an, als binnen kürzester Zeit rund 75 Millionen Euro Ablöse für Julian Brandt, Thorgan Hazard und Nico Schulz hingeblättert wurde. „Dieser Sommer wird unlustig“, meint der 57-Jährige.

„Große Unsicherheit“

Jegliche Verhandlungen über Verlängerungen oder potenzielle Neuzugänge ruhen. „Bei allen Klubs herrscht eine große Unsicherheit“, beschreibt Zorc die Auswirkungen der Coronakrise: Man müsse „erst einmal diese Krisensituation managen“, ehe am Kader geschraubt werden kann: „Wir wissen schließlich nicht, wann wieder gespielt werden kann.“

Geduld gefragt

Dabei war man in Dortmund bei zwei Neuzugängen schon sehr weit. Thomas Meunier (28) sollte ablösefrei von Paris St. Germain kommen, Gerüchte der Rechtsverteidiger habe gar schon unterschrieben, machten die Runde.

Ganz weit oben auf der Wunschliste steht auch der Name Jude Bellingham (16) von Birmingham City. Der BVB hat im Werben um den international begehrten Mittelfeldspieler die Nase vorn, kann den Deal derzeit aber schlicht nicht dingfest machen.

Als Abschiedskandidat galt lange Jadon Sancho (19). Dass die interessierten Topklubs aus England aber die erhoffte Ablöse von weit mehr als 100 Millionen Euro auf den Tisch legen werden, ist aktuell nicht zu erwarten. Sanchos Zukunft bleibt also bis auf weiteres in der Schwebe – und damit auch die Suche nach einem potenziellen Nachfolger.

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