Zukunft von Boateng & Alaba: Flick mischt sich ein

Zuletzt deutete vieles darauf hin, dass David Alaba und auch Jérôme Boateng zum Saisonende ihren Spind beim FC Bayern räumen werden. Einen Tag nach dem 1:1 gegen Werder Bremen meldet sich nun Trainer Hansi Flick zu Wort.

Jérôme Boateng (l.) im Dialog mit David Alaba
Jérôme Boateng (l.) im Dialog mit David Alaba ©Maxppp

Für Hansi Flick ist sonnenklar, dass er gerne sowohl mit David Alaba als auch mit Jérôme Boateng über den Sommer hinaus weiterarbeiten würde. Voraussetzung dafür wäre in beiden Fällen eine Vertragsverlängerung. Während Boateng dem offen gegenübersteht, zögerte sein österreichischer Teamkollege so lange, bis der FC Bayern sein Angebot vorerst vom Verhandlungstisch nahm.

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Flick appelliert nun im Falle Alaba, dass der 28-Jährige für sich persönlich eine Entscheidung trifft, wo seine Zukunft liegen soll. „David sollte Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden, was für ihn wichtig ist“, so der Cheftrainer gegenüber der ‚Welt am Sonntag‘. Die Botschaft zielt nicht zuletzt in Richtung des einflussreichen Beraters Pini Zahavi, der zuletzt monatelang mit den Bayern um das neue Gehalt seines Klienten pokerte. Und sich womöglich verpokerte.

Flick will nichts überstürzen

Bei Boateng hieß es zuletzt, dass eine Fortführung der Zusammenarbeit von Vereinsseite ausgeschlossen sei. Abermals stellt Flick nun jedoch klar, dass er den 32-jährigen Innenverteidiger und seine sportlichen Qualitäten sehr schätzt: „Dass mit Jérôme nicht mehr geplant wird, habe ich in dieser Klarheit nicht gehört. Jérôme spielt seit über neun Jahren für den FC Bayern und ist in dieser Zeit zweimal Triple-Sieger geworden. Er ist ein sehr wichtiger Spieler. In der vergangenen Saison hat er ein Niveau erreicht, das ihm wenige zugetraut haben. Er hat den Fokus wieder mehr auf seine Leistung gelegt. Mit seiner Einstellung hat er uns sehr geholfen. Einen solchen Spieler darf man nicht abschreiben.“

Solange kein adäquater Nachfolger zugesagt hat, will Flick die Tür für Boateng entsprechend nicht schließen: „Wir wissen, was wir an Jérôme haben. Und tun gut daran, gewisse Entwicklungen abzuwarten. Es ist sehr früh, um hier Entscheidungen zu treffen.“ Und so gehen die Hängepartien rund um die Zukunft der beiden Abwehrspieler in die nächste Runde.

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