Meunier schießt gegen PSG: „Typischer Fall von Realitätsverlust“

Zur neuen Saison trägt Thomas Meunier das Trikot von Borussia Dortmund. Gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber Paris St. Germain tritt der Belgier nun kräftig nach.

Thomas Meunier, Neuzugang des BVB
Thomas Meunier, Neuzugang des BVB ©Maxppp

Thomas Meunier wird voraussichtlich Ende Juli mit seinem neuen Verein Borussia Dortmund ins Training einsteigen – und das, obwohl für seinen ehemaligen Arbeitgeber Paris St. Germain noch das Champions League-Turnier in Lissabon im August auf dem Plan steht.

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Dass der 28-jährige Belgier dabei nicht mitwirken wird, sei die Schuld des PSG-Sportdirektors. „Leonardo hat sich zu keinem Zeitpunkt um ein Agreement mit dem BVB, geschweige denn mit mir bemüht. Er wollte, dass ich praktisch gratis für PSG auflaufe“, sagt Meunier der ‚dpa‘.

PSG in Angst vor „verstörenden Geschichten“

Stattdessen sollte Meunier dem Klubgelände fernbleiben und während der Coronapause nicht mehr trainieren. Dagegen ging der Rechtsverteidiger anwaltlich vor. „Daraufhin wurde mir telefonisch mitgeteilt, ich solle bloß nicht den Weg von wem auch immer kreuzen, weil ich verstörende Geschichten erzählen könnte. Typischer Fall von Realitätsverlust“, schießt Meunier weiter.

Meunier schloss sich ablösefrei dem BVB an, da sein Kontrakt in Paris auslief. Einen Verbleib hätte er sich aber durchaus vorstellen können. Der 40-fache Nationalspieler beteuert: „Leonardo hat der Presse in Frankreich erzählt, dass ich eine Vertragsverlängerung abgelehnt hätte. Das stimmt so aber nicht, das will ich ganz deutlich sagen.“ In Dortmund unterschrieb Meunier bis 2024 und tritt die Nachfolge von Achraf Hakimi (21) an.

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