Eintracht: „Es tut weh“ – aber wohl kein Platz für Jovic

Am heutigen Freitagabend trifft die Mannschaft der Stunde, Eintracht Frankfurt, auf Werder Bremen. Auch zum Auftakt des 23. Spieltags der Bundesliga könnte Leih-Stürmer Luka Jovic auf der Bank platznehmen.

Luka Jovic ist zurück bei Eintracht Frankfurt
Luka Jovic ist zurück bei Eintracht Frankfurt ©Maxppp

„Es tut mir weh“, sagte zuletzt Martin Hinteregger, „wenn so einer wie Luka auf der Bank sitzt“. Und doch musste der Abwehrchef konstatieren: „Es ist leider so.“ Dass Luka Jovic seit seiner Rückkehr von Real Madrid im Januar noch nicht wieder zum Stammspieler bei Eintracht Frankfurt wurde, hat Gründe.

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Silva in Überform

Mit André Silva hat Jovic einen Konkurrenten im Sturmzentrum, der formstärker kaum sein könnte. 18 Tore in 20 Bundesliga-Spielen sprechen Bände.

Bei der Eintracht läuft’s

Neun Siege aus den vergangenen zehn Spielen: Die Stammelf der Eintracht ist wie Silva in einer überragenden Form. Für Trainer Adi Hütter gibt es schlicht keinen Grund, etwas zu ändern.

System

Das gilt in erster Linie für die Grundordnung. Das 3-4-2-1 mit zwei Zehnern hinter Silva lässt keinen Platz für einen zweiten Mittelstürmer. Auch, wenn dieser Jovic heißt und eine glorreiche Eintracht-Vergangenheit hat.

Fitness-Probleme

Ungeachtet der anderen Punkte hat Jovic selbst auch einiges aufzuholen. Bei Real Madrid bekam er kaum Spielpraxis, entsprechend fehlen ihm Fitness und Wettkampfhärte. In Frankfurt kann er sich diese aktuell nur über Joker-Einsätze holen.

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