Bericht: BVB öffnet Kehl die Tür
Sebastian Kehl steht beim Hamburger SV auf der Liste. Borussia Dortmund könnte sich mit einem Abschied anfreunden.
Gestern sickerte durch, dass der Hamburger SV bei der Nachfolge des geschassten Stefan Kuntz als Sportvorstand an Sebastian Kehl denkt. Zwar diskutieren die Rothosen laut der ‚WAZ‘ noch nicht über konkrete Profile, der Name des Sportdirektors von Borussia Dortmund sei allerdings durchaus schon gefallen. Chancen dürften sich die Hanseaten ausrechnen.
Dem Blatt zufolge ist der BVB offen für einen Abgang des Funktionärs im Sommer, sollte der HSV sein Interesse konkretisieren. Gegenwehr wäre der ‚WAZ‘ zufolge aus Dortmund nicht zu erwarten. Lediglich ein sofortiger Abgang sei unwahrscheinlich.
Auch Kehl selbst hält sich alle Optionen offen. Der ‚Bild‘ zufolge würde Kehl grundsätzlich darüber nachdenken, sollte es bei einem namhaften Verein um eine Position auf Geschäftsführer- oder Vorstandsebene gehen. Beim BVB, wo sein Vertrag noch bis 2027 läuft, soll Kehl intern nicht mit allen Abläufen zufrieden sein.
Ricken & Kovac ahnungslos
Dortmunds Sportgeschäftsführer Lars Ricken zeigte sich gegenüber ‚DAZN‘ dagegen überrascht über die Gerüchte. „Es ist niemand an uns herangetreten. Wir planen gemeinsam auch schon den Kader für den Sommer, deswegen ist es gerade für mich 0,0 Thema“, gab der Funktionär vor dem gestrigen 3:0-Sieg gegen Werder Bremen zu verstehen.
Auch für Trainer Niko Kovac sind die Spekulationen neu: „Jetzt erwischst du mich aber auf dem falschen Fuß. Ich habe gerade 90 Minuten Bundesliga-Fußball hinter mir. Jetzt stellst du mir eine Frage von der ich gar nichts weiß. Darauf kann ich überhaupt keine Antwort geben.“ In den kommenden Tagen und Wochen dürfte auch Kovac mehr erfahren.
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