Am Donnerstag geht das größte WM-Turnier aller Zeiten los. FT hat einen Blick auf die Kader der teilnehmenden Nationen geworfen und drei besonders spannende Knipser gerankt.
Platz 3: Mohamed Touré (Australien)
Für drei Millionen Euro wechselte Mohamed Touré im Winter vom Randers FC zu Norwich City nach England. Anpassungsprobleme hatte der 22-jährige Mittelstürmer in der harten Championship keine. In elf Einsätzen für die Canaries traf er in der Liga neunmal, hinzu kommen drei Assists.
Seit Juni 2025 gehört Touré auch zu den Stammkräften in der australischen Nationalmannschaft. Mit den USA, Paraguay und der Türkei haben die Socceroos nicht die allerschwerste Gruppe erwischt. Durchaus möglich, dass Touré seinen Durchbruch auf der internationalen Bühne feiert und mit dem ein oder anderen Treffer dafür sorgt, dass Australien in die K.o.-Phase einzieht.
Platz 2: Deniz Gül (Türkei)
Die Türkei wird bei Experten und Buchmachern als Dark Horse ins WM-Rennen gehen. Qualitativ ist der Kader so gut aufgestellt wie seit Jahren nicht mehr. Vor allem die Offensive glänzt dank Spitzenfußballern wie Kenan Yildiz und Arda Güler. Deniz Gül bringt eine ganz andere Komponente ein. Der 21-jährige Mittelstürmer misst 1,91 Meter und hat im Gegensatz zu den Künstlern in seinem Team eine enorme Strafraumpräsenz.
Der mannschaftsdienliche Angreifer vom FC Porto könnte zu einer Überraschung in Nordamerika werden. Bisher stehen erst acht Länderspiele auf seinem Konto (zwei Tore). In den Testspielen gegen Nordmazedonien (4:0) und Venezuela (2:1) durfte er jeweils etwas mehr als eine Stunde ran. Ein klares Indiz dafür, dass Trainer Vincenzo Montella auf den jungen Neuner setzt.
Platz 1: Ismael Saibari (Marokko)
Der Name von Ismael Saibari ist in den vergangenen Wochen besonders in Deutschland in aller Munde. Grund dafür ist der wohl bevorstehende Wechsel von der PSV Eindhoven zum FC Bayern. Dass die Niederländer bis zu 60 Millionen Euro für den 25-jährigen Marokkaner wollen, kommt nicht von ungefähr.
In 27 Ligaspielen für Eindhoven erzielte Saibari 15 Tore. Für Marokko lief der spielstarke Offensivakteur in den Tests gegen Madagaskar (4:0, zwei Tore) und gegen Norwegen (1:1) als Mittelstürmer auf. Da werden nicht nur die Offiziellen der Bayern während der WM ein Auge auf Saibari haben.
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