M'gladbach: Kommt ein HSV-Talent als Kramer-Nachfolger?

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Beim Hamburger SV konnte sich Kerem Demirbay nicht durchsetzen und wurde im vergangenen Sommer zum 1. FC Kaiserslautern verliehen. Dort blüht der türkische Juniorennationalspieler auf und ist der Fixpunkt im zentralen Mittelfeld. Der FCK würde den Youngster gerne halten, bekommt es nun aber mit prominenter Bundesliga-Konkurrenz zu tun.

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M'gladbach: Kommt ein HSV-Talent als Kramer-Nachfolger?
M'gladbach: Kommt ein HSV-Talent als Kramer-Nachfolger? ©Maxppp

Die Ausleihe hat sich für mich voll ausgezahlt. Ich weiß, dass sie (Hamburger SV, Anm. d. Red.) mich haben wollen. Ich bin gut genug, um auch beim HSV zu spielen. Ich will aber nicht erst meine Chance bekommen, wenn drei, vier andere Spieler verletzt sind“, sagt sich Leihgabe Kerem Demirbay gegenüber der ‚Bild‘. Der eigentliche Arbeitgeber des Deutsch-Türken aus der Hansestadt ist aber nicht der einzige Bundesligist, der ihn gerne hätte.

Die 0:2-Niederlage des 1. FC Kaiserslautern im DFB Pokal-Achtelfinale bei Bayer Leverkusen verfolgte am gestrigen Dienstagabend gemeinsam mit 26.600 Zuschauern auch Max Eberl live in der BayArena. Nach Informationen von ‚Sky‘ nahm der Manager von Borussia Mönchengladbach den 21-jährigen Deutsch-Türken eingehend unter die Lupe. Auch wenn Demirbay bei den zumeist schwachen Standards nicht überzeugen konnte, lieferte er im defensiven Mittelfeld eine solide Partie ab und wurde in der 89. Minuten beim Stand von 0:0 taktisch bedingt für Stürmer Philipp Hofmann ausgewechselt.

Wer wird der Kramer-Nachfolger?

Noch bis zum Sommer hat Eberl Zeit, sich auf den Abgang von Mittelfeldmotor Christoph Kramer vorzubereiten, den es nach zweijähriger Leihe wieder zurück nach Leverkusen zieht. Im Fokus stehen neben Demirbay Hannover 96-Kapitän Lars Stindl, Johannes Geis vom FSV Mainz 05 sowie Stefan Reinartz, dessen Vertrag bei Bayer im kommenden Sommer ausläuft.

Wir freuen uns über Kerems Entwicklung in Kaiserslautern. Das zeigt uns, dass dieses Ausleihgeschäft für alle Parteien eine gute Entscheidung war. Ab Sommer haben wir Kerem wieder bei uns eingeplant“, stellte HSV-Sportdirektor Peter Knäbel erst kürzlich klar. Ein Wechsel des Youngsters kommt demnach für die ‚Rothosen‘ nicht infrage. Wenn der Bundesliga-Dino den bitteren Gang in Liga zwei antreten muss, wird die Situation allerdings neu bewertet.

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