FC Bayern: Laimer-Deal komplizierter als gedacht
Konrad Laimer spielt sich in dieser Spielzeit beim FC Bayern in den Vordergrund. Für eine Vertragsverlängerung erwartet der Allrounder eine ordentliche Anpassung seines Gehalts.
Zwar wirkte Konrad Laimer in den vergangenen Partien ein wenig müde und überspielt, nichtsdestotrotz lässt sich festhalten: Der 28-Jährige, der zuweilen weiterhin unter dem Radar fliegt, hat sich in dieser Saison insbesondere auf der rechten Abwehrseite zu einer wichtigen Komponente im Spiel des FC Bayern gemausert. Eine Einigung über die Verlängerung seines 2027 auslaufenden Vertrags schien eigentlich ein Selbstläufer.
Seine überzeugenden Leistungen will sich der Österreicher aber entsprechend honorieren lassen. Wie aus dem ‚Bild‘-Podcast ‚Bayern Insider‘ hervorgeht, hätte Laimer für einen neuen Deal gerne eine deutliche Gehaltserhöhung. Der Rechtsfuß wisse, dass es womöglich um seinen letzten großen Vertrag in der Karriere geht.
Derzeit soll Laimers Grundsalär bei rund neun Millionen Euro liegen, die Bayern sind zu einer leichten Anhebung bereit. Der 55-fache Nationalspieler wird wie Serge Gnabry (30) von der Agentur ROOF vertreten und sei sich darüber im Klaren, was man in München verdienen könne. Laimer wolle ein „Stammspieler-Gehalt“, heißt es weiter. Eine Verlängerung mit dem Dauerbrenner werde für den FCB komplizierter als jene mit Gnabry.
Einigung trotzdem wahrscheinlich
Dass ein Deal zwischen Laimer und dem deutschen Rekordmeister letztlich am Finanziellen scheitert, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Zu zufrieden sind die beiden Parteien mit der Zusammenarbeit. „Wir hoffen, dass er noch viele Jahre hier spielen wird“, betonte Sportdirektor Christoph Freund Ende Oktober. Und auch Laimer selbst stieß die Tür zuletzt weit auf: „Ich bin für alles offen. Ich fühle mich hier sehr wohl.“
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