It ain't over till it's Oba | City in Feierstimmung

Real Madrid ist der Titel kaum noch zu nehmen. City kippt das Urteil und packt den Geldbeutel wieder aus. Und United verpasst den Sprung auf die Champions League-Plätze. FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportpresse.

Die Presseschau vom 14. Juli
Die Presseschau vom 14. Juli ©Maxppp

ManCity in Feierlaune

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Bei Manchester City ist man trotz der schon lange verpassten Meisterschaft in Feierstimmung. Der internationale Sportgerichtshof CAS kippte das Urteil der UEFA, womit die ursprüngliche Zwei-Jahre-Sperre in der Champions League aufgehoben wird. Zudem steht der Klub wohl vor einer Vertragsverlängerung mit Erfolgstrainer Pep Guardiola. Bei Umsetzung der Strafe hätte den Citizens wohl nicht nur ein Ausverkauf der besten Spieler gedroht, sondern auch ein Verlust von etwa 180 Millionen Euro. Nun scheint das Geld beim Scheich-Klub wieder locker zu sitzen. Laut der ‚Times‘ will City mindestens drei neue Spieler verpflichten. Der Fokus soll dabei vor allem auf der Defensive und einem Ersatz für den zum FC Bayern abgewanderten Leroy Sané liegen. Als mögliche Kandidaten werden David Alaba, Kalidou Koulibaly und Ferrán Torres gehandelt.

Real Madrid marschiert

Real Madrid ist der erste Meisterschaftstitel seit 2017 kaum noch zu nehmen. Die Königlichen gaben sich beim gestrigen 2:1-Auswärtssieg bei Aufsteiger Granada keine Blöße und hielten den Vier-Punkte-Vorsprung auf den FC Barcelona aufrecht. Bei nur noch zwei ausstehenden Spieltagen hat sich die spanische Presse entsprechend klar positioniert: Die ‚Marca‘ titelt „Meister in Sicht“, die as „Nur noch ein Sieg fehlt“. Dabei schoss die französische Garde die Merengues in Richtung Titel. Ferland Mendy besorgte mit einem starken Solo und trockenem Abschluss ins kurze Eck die Führung, Karim Benzema erzielte wenig später das 2:0 und markierte bereits seinen 19. Saisontreffer. Der Anschlusstreffer der Andalusier brachte noch einmal Spannung in die Partie, reichte jedoch nicht, um Real den neunten Sieg in Folge noch zu nehmen.

United verpasst den Sprung

Des einen Freud ist des anderen Leid. Lange sah es danach aus, als würde dieses Jahr der fünfte Platz in der Premier League für den Einzug in die Champions League reichen. Nachdem Manchester City das Urteil und damit die Sperre für die Königsklasse nun gekippt hat, muss sich die Mannschaft von Ole Gunnar Solskjaer nach dem knapp verpassten Sieg gegen den FC Southampton umso mehr ärgern. Nach 2:1-Führung hatte United in der letzten Minute noch den Ausgleich kassiert und bleibt damit auf Rang fünf. Die englische Presse stellte den späten Ausgleichstreffer durch Obafemi Martins in den Vordergrund. Der ‚Daily Express‘ titelt „Obafemi gives Ole headache“, der ‚Mirror‘ setzt einen drauf mit „It ain't over till it's Oba“. Da die direkte Konkurrenz – Leicester City 1:4 bei Bournemouth und der FC Chelsea 0:3 bei Sheffield United – ihre Spiele jeweils deutlich verloren, hätten die Red Devils mit einem Sieg auf Rang drei springen können.

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