Die „Schande“ von Liverpool | Real-Youngsters immer wertvoller

Die Entscheidung des FC Liverpool, seine Mitarbeiter zu beurlauben, sorgt in England für Aufregung. Real Madrid kann sich derweil über positive Presse freuen. FTs täglicher Blick in die europäischen Sportzeitungen.

Die Presseschau 05. April
Die Presseschau 05. April ©Maxppp

Zwangsurlaub sorgt für Ärger

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In Deutschland verzichten immer mehr Spieler auf Teile ihres Gehalts, um ihrem Klub in der Coronakrise zu helfen. In der Premier League findet diese Maßnahme weniger Anklang. Erst am gestrigen Samstag lehnten die Spieler der englischen Topliga den Vorschlag ab, freiwillig 30 Prozent weniger Gehalt zu kassieren.

Die Entscheidung des FC Liverpool, Teilen seiner Mitarbeiter Zwangsurlaub zu verordnen, bringt dem amtierenden Champions League-Sieger nun heftige Kritik. Denn die Spieler des Klubs bleiben von dieser Maßnahme unberührt. „Schande“, titelt der ‚Daily Star‘ in Bezug auf die Reds und weist darauf hin, dass der Klub in den vergangenen zwei Jahren 167 Millionen Pfund Profit gemacht hat. Der ‚Daily Express‘ schreibt: „Die Fans sind wütend auf den FC Liverpool.“

Real-Talente steigen im Wert

Die Zeiten, in denen Real Madrid Unsummen für Spieler im besten Fußballer-Alter ausgegeben hat, scheinen vorbei. Mittlerweile konzentrieren sich die Königlichen auf die Verpflichtung junger Talente wie Rodrygo, Vinícius Júnior oder Martin Ödegaard. Die ‚as‘ errechnet, dass der kombinierte Marktwert aller Real-Talente derzeit bei 355 Millionen Euro liegt. Die Königlichen stehen also vor einer vielversprechenden Zukunft.

Serie A bereitet Rückkehr vor

In Italien könnte schon bald wieder der Ball rollen. Laut dem ‚Corriere dello Sport‘ überprüfen die Klubs der Serie A derzeit, wie eine mögliche Rückkehr zum Spielbetrieb aussehen könnte. Zudem bereiten sich die Klubs darauf vor, ihre ausländischen Spieler, die die Coronakrise in ihren Heimatländern verbringen, zurückzubeordern. Die Wiederaufnahme der Saison wird es aber nur geben, wenn die Corona-Fallzahlen innerhalb Italiens zurückgehen.

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