Project Big Picture gescheitert | Maguires Horrorshow

Die Premier League-Topklubs müssen ihre aufsehenerregenden Reformpläne begraben, Harry Maguire mutiert mal wieder zur Zielscheibe der englischen Presse und Antoine Griezmann feuert einen schmerzhaften Pfeil auf Ronald Koeman ab. Die tägliche FT-Presseschau.

Die FT-Presseschau vom 15. Oktober
Die FT-Presseschau vom 15. Oktober ©Maxppp

Klubs „zerlegen“ Project Big Picture

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Viel Staub wurde in England durch das Project Big Picture aufgewirbelt. Der FC Liverpool und Manchester United wollten den englischen Fußball zugunsten der Topklubs umkrempeln, scheiterten damit aber krachend. Eine geplante Verkleinerung der Premier League auf 18 Teams und eine Abschaffung des Ligapokals fand bei einem Klub-Meeting keine Mehrheit, dafür aber die finanzielle Unterstützung von FA und EFL. „Project Big Picture wurde zerlegt“, titelt die ‚Daily Mail‘.

Maguires 30-Minuten-Horror

Zerlegt wurde auch – einmal mehr – Harry Maguire von der englischen Presse. War der teuerste Verteidiger aller Zeiten im August noch durch eine Bar-Schlägerei auf Mykonos negativ aufgefallen, steht er nach seinem Blitz-Rot im Spiel der Three Lions gegen Dänemark (0:1) diesmal aus rein sportlichen Gründen im Kreuzfeuer der Kritik. Der ‚Guardian‘ nennt Maguires 30-minütigen Auftritt einen „Horror“, die ‚Daily Mail‘ bezeichnet den Kapitän von Manchester United gar als „Idioten“.

Griezmanns Gruß an Koeman

Ganz so drastische Worte fand Torschütze Antoine Griezmann nach Frankreichs 2:1-Sieg gegen Kroatien nicht, doch auch sein Zitat barg kaum überhörbare Kritik. Der Empfänger: Ronald Koeman, Griezmanns Coach beim FC Barcelona. „Es fühlt sich gut an, wenn der Trainer weiß, wo er mich aufstellen soll“, hallte es nach dem Spiel durch Frankreich und Spanien. Zur Einordnung: Während der 29-Jährige in der Equipe Tricolore als Zehner spielt, bevorzugt ihn Koeman bei Barça bislang auf dem rechten Flügel.

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