RB plant Regelbruch: Erste Entscheidung bei El Mala
Nachdem Borussia Dortmund aus dem Rennen um Said El Mala ausgestiegen ist, sah alles so aus, als würde der Unterschiedsspieler noch eine Saison in Köln bleiben. Doch jetzt steht offenbar doch der Abflug bevor.
Der 1. FC Köln weiß, was er an Said El Mala hat, und zeigte daher in den Transfergesprächen mit Borussia Dortmund eine klare Kante. Doch der lange Poker mit den Schwarz-Gelben wirkt sich auf die Saisonplanung aus und könnte nun dazu führen, dass der Wechsel des Offensivspielers zu RB Leipzig umso fixer vonstattengeht.
Denn wie die ‚Bild‘ berichtet, sind beide Vereine auf eine sehr schnelle Abwicklung des Transfers aus. Im Gegensatz zum BVB ist Leipzig bereit, tiefer in die Taschen zu greifen. 50 Millionen Euro als Sockelablöse sollen im Raum stehen, dazu fünf Millionen an leicht zu erreichenden Boni sowie fünf Millionen für „außergewöhnliche Erfolge“. Sowohl RB als auch dem FC rennt dabei die Zeit davon.
Planungssicherheit steht über allem
Bei den Sachsen ist es Neu-Trainer Martín Demichelis, der aufs Gaspedal drückt und vehement weitere Verstärkungen fordert – möglichst schnell, damit sich das Team vor den ersten Pflichtspielen einspielen kann. In Köln ist vor allem Thomas Kessler als Kaderplaner daran gelegen, im Fall der Fälle möglichst zeitnah an die El Mala-Millionen zu kommen.
Neben einem Ersatz für den besten Torjäger der vergangenen Saison fahndet man in der Domstadt nämlich noch dringend nach einem neuen Sechser und einer Verstärkung für den rechten Flügel. Köln könnte diese Planstellen laut ‚Bild‘ nach einem El Mala-Abgang „mit ganz neuen Voraussetzungen angehen und im obersten Transfer-Regal einkaufen“.
Eine Entscheidung soll noch in dieser Woche fallen. Bei RB hat angesichts der Dringlichkeit nach dem gescheiterten Transfer von Fisnik Asllani (24/TSG Hoffenheim) und dem Abgang von Yan Diomande (19/zu Real Madrid) laut ‚Sport1‘ ein Umdenken stattgefunden. Die vereinsintern beschlossene Ablöseobergrenze von 50 Millionen Euro soll zugunsten des FC-Dribblers gekippt werden. Köln winkt zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung.
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