Medien: Bayer mit Interesse an St. Juste

Bayer Leverkusen muss die Defensive für die kommende Saison umbauen. Ein Puzzleteil könnte Jeremiah St. Juste vom FSV Mainz 05 sein.

Jeremiah St. Juste im Einsatz für Mainz 05
Jeremiah St. Juste im Einsatz für Mainz 05 ©Maxppp

Dank einer starken Saison findet sich Jeremiah St. Juste (24) vom FSV Mainz 05 scheinbar auf der Liste von Bayer Leverkusen wieder. Wie ‚Sport1‘ vermeldet, zeigt die Werkself neben mehreren anderen Klubs Interesse am Niederländer. St. Juste soll eine Ausstiegsklausel besitzen, die allerdings noch aus Vor-Corona-Zeiten stammt und somit in der aktuellen Transfermarkt-Situation zu hoch und kaum zu ziehen ist. Die Ablösesumme ist also praktisch frei verhandelbar, spekuliert wird über 15 bis 20 Millionen Euro.

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Für die kommende Saison muss Sportdirektor Simon Rolfes einige Abgänge im Defensivbereich kompensieren. Neben dem feststehenden Karriereende von Lars und Sven Bender wird der auslaufende Vertrag von Aleksandar Dragovic nicht verlängert. Zusätzlich scheint die Zukunft von Jonathan Tah noch nicht geklärt. Bei einem lukrativen Angebot gilt er als Verkaufskandidat, so der TV-Sender.

Wechselwunsch bei Mainz hinterlegt

Bereits im Winter soll St. Juste mit den Offiziellen in Mainz gesprochen und seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Sein Vertrag ist noch bis 2023 gültig.

Gute Leistungen haben dem 1,86 Meter großen Abwehrspieler in der vergangenen Länderspielphase seine erste Nominierung für die Elftal eingebracht. Auf sein Debüt für die Nationalmannschaft der Niederlande wartet er aber noch. Bis auf zwei Spiele, die St. Juste verletzungsbedingt ausfiel, absolvierte er jede Partie der laufenden Bundesliga-Saison über die vollen 90 Minuten.

Alternatives Ziel: Premier League

Auch Vereine aus der Premier League zeigten in der Vergangenheit angeblich Interesse an St. Juste. Wenn die finanzkräftigen Klubs aus England in das Bieten einsteigen, könnte es für Leverkusen deutlich schwieriger werden, den flexiblen Defensiv-Allrounder unter Vertrag zu nehmen. Alles in allem verdichten sich die Anzeichen, dass der gebürtige Groninger die Mainzer im Sommer verlassen wird.

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