Arsenals neuer Spielmacher: Smith Rowe winkt Vertragsverlängerung

Vor gerade einmal zwei Monaten kam Youngster Emile Smith Rowe beim FC Arsenal noch hauptsächlich für die U23-Mannschaft zum Einsatz. In den vergangenen Wochen legte der 20-Jährige jedoch einen kometenhaften Aufstieg hin, gehört bei den Profis mittlerweile zur Stammelf und überzeugt mit starken Leistungen. Seine Entwicklung soll nun auch mit einem neuen Vertrag gewürdigt werden.

Emile Smith Rowe startet beim FC Arsenal durch
Emile Smith Rowe startet beim FC Arsenal durch ©Maxppp

Wir schreiben den 26. Dezember 2020: Der FC Arsenal liegt in der Premier League auf Platz 15, ist seit sieben Ligaspielen ohne Sieg und muss nun gegen Titelanwärter FC Chelsea ran. Trainer Mikel Arteta, der schon kurz vor der Entlassung steht, macht aus der Not eine Tugend und zaubert für das Spiel gegen den Stadtrivalen etliche Spieler aus dem Hut, die in den Wochen zuvor nie oder nur selten zum Einsatz kamen. Einer von ihnen ist der 20-jährige zentrale Mittelfeldspieler Emile Smith Rowe.

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Es sollte ein Glücksgriff werden, denn Smith Rowe hat an diesem Tag wesentlichen Anteil daran, dass die Gunners 3:1 gegen Chelsea gewinnen. In den folgenden Wochen setzt sich die Erfolgsgeschichte um den ehemaligen englischen U20-Nationalspieler fort. In jedem der zurückliegenden fünf Premier League-Spiele steht er in der Startelf und steuert dabei insgesamt drei Torvorlagen bei. Die Bilanz der Gunners in dieser Zeit: vier Siege, ein Unentschieden.

Langfristiger Vertrag winkt

Mehr oder weniger aus dem Nichts entwickelte sich Smith Rowe also zu einem der Erfolgsgaranten der vergangenen Wochen. Eine Leistung, die nun mit einem neuen Vertrag belohnt werden soll. Wie die ‚Daily Mail‘ berichtet, wollen die Londoner mit dem Mittelfeldakteur, der noch bis Sommer 2023 unter Vertrag steht, vorzeitig verlängern. Auch eine „signifikante Gehaltserhöhung“ steht im Raum. Dem Bericht zufolge soll Smith Rowe künftig rund 2,3 Millionen Euro pro Jahr verdienen (zuvor ungefähr 880.000 Euro).

Dauerlösung auf der Zehn?

Aktuell ist die Neuentdeckung im offensiven Mittelfeld gesetzt. Mitte Dezember hatte Edú Gaspar, Technischer Direktor bei den Nord-Londonern, noch einen „Spieler mit Kreativität in der Mitte“ gefordert. Ob man in diesem Winter diesbezüglich noch auf dem Transfermarkt fündig wird, ist jedoch ungewiss.

Dass Smith Rowe der Rolle als Spielgestalter gewachsen ist, deutete er bei seinen bisherigen Auftritten zumindest an. In den fünf Ligaspielen, in denen der 20-Jährige in der Startelf stand, erzielte Arsenal insgesamt elf Tore. In den 14 Saisonspielen zuvor waren es im Vergleich gerade einmal zwölf. Die Lösung mit Smith Rowe als Stammspieler auf der Zehn könnte also vorerst von Dauer sein.

Der ‚Daily Express‘ forderte zuletzt gar, dem Youngster die Trikotnummer 10 zu geben, die bisher Özil trug. Damit solle sein Status als „natürlicher Erbe des Trikots mit der Nummer 10“ unterstrichen werden. Die Erwartungen, die nach seinem hervorragenden Start an den jungen Engländer gestellt werden, sind demnach riesig. Nun gilt es für ihn, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

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