Schlotterbeck-Zweifel an Kovac: Machtwort von Ricken
Die Unruhe um Borussia Dortmund war in den vergangenen Tagen sehr groß. Insbesondere die Kritik an Niko Kovac nahm nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden beim Hamburger SV zu. BVB-Boss Lars Ricken hat den Spekulationen nun ein Ende gesetzt.
Die Stimmung bei Borussia Dortmund könnte aktuell besser sein. Das liegt neben den wenig ansprechenden Leistungen der vergangenen Wochen insbesondere am enttäuschenden 1:1-Unentschieden beim Hamburger SV. „Wir wissen auch, dass wir in den letzten Wochen nicht in jedem Spiel überzeugt haben. Aber: Die Belastung durch sechs von sieben Spielen auswärts innerhalb von drei englischen Wochen war enorm hoch. Und trotzdem haben wir in Kopenhagen vier Tore geschossen und gegen Köln fast 30 Torschüsse abgegeben“, lässt Geschäftsführer Sport Lars Ricken im Gespräch mit der ‚WAZ‘ durchblicken.
Doch neben den unzureichenden spielerischen Darbietungen der zurückliegenden Wochen ist da noch die aufkommende Verwirrung um Nico Schlotterbeck (25). Berichten zufolge ist der Innenverteidiger mit der spielerischen Idee von Trainer Niko Kovac sehr unzufrieden, was in Dortmund für „große Irritation“ gesorgt hat.
Rückendeckung für Kovac
Ricken will von solchen Spekulationen nichts wissen: „Klar, in jeder Länderspielpause wird viel geschrieben. Wir bleiben da ganz entspannt. Denn: Wir alle beim BVB sind von Niko Kovac zu 100 Prozent überzeugt. Der Endspurt der vergangenen Saison war sensationell erfolgreich – dank Niko Kovac.“
Der Kroate sei „in der Mannschaft und im gesamten Verein total anerkannt“, so Ricken, der ergänzt: „In der Bundesliga haben wir die zweitwenigsten Tore kassiert, in der Champions League von 36 Mannschaften die drittmeisten Tore geschossen. Die gute Entwicklung, die wir unter seiner Führung genommen haben, wollen wir weiter fortsetzen.“ Unmissverständliche Worte des 49-Jährigen.
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