Neuer Vertrag: Upamecano unterschreibt in Leipzig

Dayot Upamecano hat sich nun doch für RB Leipzig entschieden. Seinen ursprünglich 2021 auslaufenden Vertrag verlängert der Innenverteidiger um zwei Jahre.

Dayot Upamecano kam 2017 aus Salzburg
Dayot Upamecano kam 2017 aus Salzburg ©Maxppp

RB Leipzig kann sich als vorzeitiger Gewinner im Tauziehen um Dayot Upamecano betrachten. Weil die Sachsen auf die rund 60 Millionen Euro teure Ausstiegsklausel pochten, bleibt der Innenverteidiger nun doch an Bord. Seinen zur kommenden Saison auslaufenden Vertrag verlängert der 21-Jährige zudem um zwei Jahre bis 2023.

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Sportdirektor Markus Krösche sagt: „Wir sind natürlich sehr glücklich, den Vertrag mit Dayot Upamecano vorzeitig verlängert zu haben. Dayot ist in den vergangenen Jahren bei RB Leipzig zu einem der internationalen Top-Verteidiger gereift und hat mit seinen erst 21 Jahren natürlich weiterhin noch großes Entwicklungspotenzial. Umso schöner, dass er dieses Potenzial weiter bei uns entfalten wird. Mit dieser Personalentscheidung können wir einen unseren zentralen Spieler an uns binden, der eine Identifikationsfigur für unseren Verein ist und unsere Spielphilosophie perfekt verkörpert.“

„Ich fühle mich unheimlich wohl bei RB Leipzig, weil das Gesamtpaket passt. Wir haben sehr gute Gespräche mit Oliver Mintzlaff, Markus Krösche und Julian Nagelsmann geführt, die mir gezeigt haben, dass es genau die richtige Entscheidung ist, meinen Vertrag zu verlängern“, äußert sich Upamecano, „wir haben ein junges und hungriges Team in einem unglaublich ambitionierten Verein und ich möchte mit RB Leipzig die nächsten Etappen und Ziele angehen, weil ich von unserem Weg und unserer Art Fußball zu spielen überzeugt bin.“

Wechsel nur aufgeschoben?

Gerne hätte Upamecano den Schritt zu einem absoluten Topklub schon in diesem Sommer gemacht. Mit dem FC Bayern war sich der Franzose nach FT-Infos weitestgehend einig. Allerdings zeigten die Münchner keinerlei Bereitschaft, 60 Millionen auf den Tisch zu legen und verpflichteten stattdessen Tanguy Nianzou (18) ablösefrei von Paris St. Germain.

Weil die Leipziger bereits deutlich gemacht haben, Upamecano auf keinen Fall zum Nulltarif ziehen zu lassen, dürfte der Poker in rund einem Jahr erneut losgehen. Die neue Ausstiegsklausel liegt laut der ‚Bild‘ bei bis zu 50 Millionen Euro.

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