La Liga

Überraschung: Schneller Alvarez-Transfer geplant

Lange galt ein Wechsel von Julián Alvarez zum FC Barcelona als realistischstes Szenario. Nun steigt ein weiterer Topklub in den Poker ein und drückt mächtig aufs Gaspedal.

von Daniel del Federico - Quelle: The Independent | Fabrizio Romano
1 min.
Julián Alvarez im Argentinien-Trikot @Maxppp

Es ist die Transfersaga des Sommers. Der FC Barcelona und Real Madrid buhlen heftig um Julián Alvarez, doch Atlético Madrid möchte ihn nicht ziehen lassen. Zuletzt ließ der Argentinier jedoch durchblicken, dass er einem Wechsel keineswegs abgeneigt sei. Da die Katalanen finanziell an ihre Grenzen stoßen, wittern nun weitere europäische Schwergewichte ihre Chance.

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Der FC Arsenal könnte vom zähen Transferpoker der Blaugrana profitieren und im letzten Moment dazwischengrätschen. Wie ‚The Independent‘ berichtet, planen die Gunners, den 26-Jährigen in diesem Sommer zu verpflichten. Demnach soll der Deal möglichst schnell über die Bühne gehen. Der englische Spitzenklub möchte den Angreifer bereits zum Vorbereitungsstart am 20. Juli in Nordlondon begrüßen, ehe er anschließend Urlaub machen darf.

Der Wechsel wird jedoch keineswegs einfach zu realisieren sein. Zum einen präferiert Alvarez selbst wohl einen Verbleib in Spanien und schielt auf Real oder Barcelona. Zum anderen ist Atlético Madrid nicht gewillt, seinen Superstar abzugeben. Auch Paris St. Germain hatte in der Vergangenheit loses Interesse am Weltmeister von 2022 bekundet.

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150 Millionen zu wenig

Insbesondere Trainer Mikel Arteta soll ein großer Befürworter einer Verpflichtung von Alvarez sein, der in Madrid noch bis 2030 unter Vertrag steht. Die Colchoneros haben daher alle Trümpfe in der Hand und zeigen sich wenig kompromissbereit. Während die Engländer den Deal eigentlich für maximal rund 105 Millionen Euro abschließen wollen, fordern die Madrilenen deutlich über 120 Millionen Euro für den Knipser. Vom Stadtrivalen Real lehnte Atlético zuletzt sogar eine Offerte über 150 Millionen Euro ab.

Auch Barça hat eine Offerte für Alvarez hinterlegt, setzt Atlético nun aber ein Ultimatum: „Unser erstes Angebot steht weiterhin. Aber es ist nicht unbegrenzt gültig“, wird Klubboss Joan Laporta von Fabrizio Romano zitiert.

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