Dortmunds neuer Sancho-Plan
Seit Monaten schwirrt der Name Jadon Sancho durch die Flure der Dortmunder Geschäftsstelle. Durch den bevorstehenden Abgang von Karim Adeyemi nimmt die Diskussion über eine erneute Rückkehr des Engländers wieder Fahrt auf. Mehr noch: Der BVB hat einen klaren Plan aufgestellt.
Viele Fans von Borussia Dortmund träumen von einer zweiten Rückkehr von Jadon Sancho. Der aktuell vereinslose Mittelfeldspieler wird seit Monaten bei den Schwarz-Gelben gehandelt und die BVB-Bosse werden nicht müde zu betonen, dass der 26-Jährige ein außergewöhnlich guter Spieler ist, es aber nichts Spruchreifes zur Personalie gebe.
Doch im Hintergrund ist die Sachlage offenbar eindeutig. Wie die ‚Bild‘ berichtet, gibt es klare Rahmenbedingungen für eine Rückkehr des verlorenen Sohnes, der es in der Premier League sowohl bei Manchester United als auch Aston Villa nicht geschafft hat. Der Edeltechniker selbst soll einem Wechsel an die alte Wirkungsstätte offen gegenüberstehen und wäre bereit, finanzielle Einbußen hinzunehmen.
Book und Kovac heben den Daumen
Das ist laut ‚Bild‘ absolute Grundvoraussetzung: „Der BVB will dem Engländer maximal ein Grundgehalt von fünf Millionen Euro zahlen. Obwohl er aktuell vereinslos ist, möchten BVB-Boss Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book Sancho kein Handgeld zahlen und erwarten, dass er sich auf einen leistungsbezogenen Vertrag einlässt.“
Beide haben sich mehrere Auftritte des Spielers bei seiner Leihe zu Aston Villa angesehen, dazu wurden im Frühjahr Scouts nach England entsandt. Intern ist laut der Boulevardzeitung die Überzeugung gereift, dass Sancho beim BVB zu alter Stärke zurückfinden könnte. Zudem gilt er als Fan-Magnet.
Last-Minute-Schnäppchen
Doch schnell würde ein Wechsel nicht gehen. Dortmund schielt eher auf ein „Last-Minute-Schnäppchen“, falls es gegen Ende des Transferfensters nach dem Abgang von Karim Adeyemi (24) zum FC Barcelona noch keinen anderen Nachfolger gibt. Zudem passt Sancho allerdings auch in das intern festgelegte Profil für einen neuen Spielmacher.
Einen persönlichen Kontakt zwischen Klub und Spieler hat es laut ‚Bild‘ bisher nicht gegeben: „Die Verantwortlichen wollen beim Spieler noch keine zu hohen Erwartungen wecken.“
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