Mal wieder ein Eigengewächs: Reitz-Debüt keine Eintagsfliege

Borussia Mönchengladbach freut sich mal wieder über einen Bundesliga-Debütanten aus dem eigenen Nachwuchs. Im zentralen Mittelfeld war Rocco Reitz durchaus präsent – und wird voraussichtlich keine Eintagsfliege gewesen sein.

Rocco Reitz bedankt sich bei den wenigen Zuschauern
Rocco Reitz bedankt sich bei den wenigen Zuschauern ©Maxppp

Beim Stand von 1:2 wurde Rocco Reitz gestern ausgewechselt. Dass die Borussia die Partie gegen Mainz noch zum 3:2 drehte, lag aber nicht an der Abwesenheit der Nummer 43, die zuvor ein gelungenes Bundesliga-Debüt gefeiert hatte.

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„Der Junge war sehr präsent, so wie ich das von ihm erwartet habe und so wie er sich im Training gezeigt hat. Er hat Bälle gefordert und sie ganz gut nach vorne gespielt“, attestierte Trainer Marco Rose dem 18 Jahre und 124 Tage alten Youngster, der bei seiner ersten Partie gleich von Beginn an mitwirken durfte.

Langfristige Pläne

Erst im August hatte Reitz seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Und vor allem in seinem Fall war es kein zyklischer Akt, wie ihn Bundesligisten so gerne durchführen: Sprich die erfolgreichsten Nachwuchsspieler mit einem Lizenzspielerkontrakt auszustatten, um sie dann erst einmal in der zweiten Mannschaft spielen zu lassen oder zu verleihen.

Bei Reitz war sehr schnell klar, dass Rose ihn schon in dieser Saison einsetzen würde. Gutes Passspiel, schnelle Auffassungsgabe, solide Geschwindigkeit und giftige Zweikämpfe – allesamt Attribute, die bei Gladbachs Chefcoach ganz hoch angesiedelt sind.

Ein „sehr gutes Debüt“ bescheinigte Rose seinem Schützling nach der Partie. Und die Zeichen stehen gut, dass sich der Name Reitz nachhaltiger einprägen wird als die von Vorgängern wie Florian Mayer (22) oder auch Ba-Muaka Simakala (23), die nach ihren Debüts eben nicht mehr weiter in Erscheinung traten.

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