Paris St. Germain und Real Madrid haben es auf denselben Spieler abgesehen. Die FIFA will unterdessen den Videobeweis verändern. FT mit der Presseschau vor dem Wochenende.
Ein teures Vergnügen
Alles läuft bei Paris St. Germain in dieser Spielzeit noch nicht nach Plan. Zwar liegt man in der Champions League mit Platz drei auf Kurs, in der heimischen Ligue 1 belegt PSG allerdings nur Platz zwei hinter dem RC Lens. Im Pokal flogen die Hauptstädter bereits raus. Auch die Auftritte an sich sind nicht immer überzeugend. Grund genug, über Neuzugänge nachzudenken. Dabei will man offenbar ins oberste Regal greifen.
Wie die ‚L’Équipe‘ berichtet, befassen sich die Franzosen mit Enzo Fernández vom FC Chelsea. Der Mittelfeldspieler soll von dem Trainerwechsel bei den Blues nicht begeistert sein und daher einen Wechsel in Erwägung ziehen. Im Winter sei ein Transfer noch ausgeschlossen, im Sommer könnte sich dies jedoch ändern. Doch auch Real Madrid hat den 24-jährigen Weltmeister ‚TyC Sports‘ zufolge als mögliche Verstärkung identifiziert. 2023 hat Chelsea 121 Millionen Euro für die Dienste des Argentiniers an Benfica Lissabon bezahlt. Mit Blick auf seinen Vertrag bis 2032 ist es unwahrscheinlich, dass Fernández jetzt günstiger zu haben ist.
Keine Fehler mehr?
Die Aufgabenbereiche des VAR sind auf dem Papier klar abgesteckt. Der Videoschiedsrichter kommt bei möglichen Elfmetern, Roten Karten, Abseitsentscheidungen und der Überprüfung von Toren zum Einsatz. Fouls im Mittelfeld oder herkömmliche Standardsituationen wie Freistöße oder Ecken werden dagegen nicht überprüft. Zumindest noch nicht.
Laut der ‚Sun‘ will die FIFA einen Chip im Ball einpflanzen, der dem VAR bei einer Ecke mitteilt, welcher Spieler zuletzt am Ball war. Das könnte sofort an den Schiedsrichter weitergegeben werden, der dann die richtige Entscheidung trifft. Zudem wird über einen möglichen Eingriff bei zweiten Gelben Karten sowie ein Zeitlimit bei Auswechslungen diskutiert. Die Änderungen könnten bei einem Meeting des internationalen FA-Boards in der kommenden Woche beschlossen werden.
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