Gestern Abend sorgte William Osula mit einem wunderbaren Treffer für viel Aufsehen in der Premier League. Der Däne stand zwei Mal kurz vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Im Sommer könnte ein dritter Anlauf folgen.
Die Ungeschlagen-Serie von Manchester United war in den vergangenen Wochen in aller Munde. Am Mittwochabend machte Newcastle United den Red Devils allerdings einen Strich durch die Rechnung. Nach Abpfiff stand es 2:1 für die Magpies dank eines außergewöhnlich sehenswerten Treffers von William Osula. Der 22-jährige Däne erzielte in der Nachspielzeit das Siegtor und avancierte so zum Spieler des Spiels.
„Magische Magpies! ManUnited von 10-Mann-Newcastle geschockt, als Osulas Last-Minute-Treffer Carrick’s ungeschlagene Serie als Trainer beendet“, schreibt der ‚Mirror‘. ‚The Athletic‘ titelt heute online: „Newcastle hielt sich wacker – dann kam Will Osulas Traumtor“. Auf Social Media lässt sich kaum eine halbe Minute scrollen, ohne einen Clip des Zaubertors präsentiert zu bekommen.
Bald in der Bundesliga?
Es hätte durchaus passieren können, dass sich Osula statt im St. James‘ im Deutsche Bank Park mit Traumtoren in die Schlagzeilen ballert. In den vergangenen beiden Transferperioden buhlte Eintracht Frankfurt intensiv um die Unterschrift des Mittelstürmers. Im Sommer und erneut im Winter einigten sich die Verantwortlichen der SGE mit dem Management des Angreifers auf einen Transfer.
Was ausblieb, war die Einigung zwischen den Vereinen. Die Forderungen der Magpies waren zu hoch, Sportvorstand Markus Krösche wollte dem Premier League-Klub nicht weiter entgegenkommen. Sportlich ein Desaster für Osula, denn der 1,91 Meter große Offensivspieler sitzt vorwiegend auf der Bank. Zwischen November und Januar laborierte er außerdem an einer langwierigen Knöchelverletzung.
Nur Kurzeinsätze für Osula
Mit seinem Status als reiner Joker wird Osula sich aber nicht zufriedengeben. Tore wie das von gestern sorgen in Frankfurt vielleicht dafür, den nächsten Vorstoß für den Sommer vorzubereiten. Bis 2029 ist der Rechtsfuß noch an seinen derzeitigen Arbeitgeber gebunden.
Da seit der ersten Einigung mit Frankfurt im kommenden Transferfenster ein ganzes Jahr vergangen ist, steigt auch die Chance, dass sich die Vereine in der Evaluierung des Spielerwertes näherkommen und der Deal im dritten Versuch über die Bühne geht.
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