„Beschwerde United“ | Sechs Talente „auf dem Radar“ von Real

Bei Real Madrid macht man sich darüber Gedanken, welche Akteure in Zukunft die großen Erfolge eintüten sollen. Während die Kontroversen bei Manchester United von den Zeitungen nach wie vor dankend angenommen werden, steht in Italien erneut Dusan Vlahovic im Fokus. FT blickt auf die Meldungen der internationalen Sportpresse.

Presseschau vom 22. Januar
Presseschau vom 22. Januar ©Maxppp

Die Zukunft von Real

Die ‚Marca‘ berichtet auf ihrer Titelseite, dass mehrere Talente „auf dem Radar von Madrid“ stehen. In der Aufzählung befinden sich mit Jude Bellingham, Aurélien Tchouaméni, Endrick, Florian Wirtz, Ryan Gravenberch und Wesley Fofana insgesamt sechs Spieler. Ganz oben auf der Wunschliste der Königlichen bleiben aber selbstverständlich Kylian Mbappé sowie Erling Haaland. Nach Aussage der spanischen Sportzeitung liegt die weitere Priorität von Real auf „der Suche nach einem Ersatz für Casemiro.“ Für die Position im defensiven Mittelfeld soll Tchouaméni, der noch bis 2024 bei AS Monaco und Vertrag steht, der Nachfolger des Brasilianers werden.

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Ronaldo gegen Rangnick

In England bleibt die angespannte Lage bei Manchester United das bestimmende Thema – insbesondere die Konfrontation zwischen Cristiano Ronaldo und Chefcoach Ralf Rangnick. „Sie machen wohl Witze“, titelt die ‚Daily Mail‘ am heutigen Morgen und zeigt ein Foto des portugiesischen Superstars, als er am Mittwoch gegen Brentford ausgewechselt wurde. Wie das Boulevardblatt vermeldet, sagte Rangnick zu Cristiano Ronaldo, dass kein Spieler größer als die Mannschaft sei. Zuvor wurde enthüllt, dass der 36-Jährige darum gebeten hatte, einen junger Spieler an seiner Stelle auszuwechseln. „Beschwerde United“ heißt es für den ‚Daily Mirror‘, der ‚Daily Star‘ sieht in dem Konflikt eine Ähnlichkeit mit einem „Schulanfang“.

Vlahovic-Deal rückt näher

Ein Wechsel von Juve-Angreifer Álvaro Morata zum FC Barcelona könnte die Ankunft des begehrten Torjägers Dusan Vlahovic bei der Alten Dame beschleunigen. Nachdem die Bianconeri dem AC Florenz angeblich 35 Millionen Euro plus Dujan Kulusevski für den Serben geboten hatten, schreibt die ‚Tuttosport‘, dass der italienische Rekordmeister mittlerweile 65 Millionen Euro „auf den Tisch gelegt“ habe, um sich Vlahovic zu sichern. Für die Verantwortlichen sei es „kein Problem, alles auf einen Mittelstürmer zu setzen, der in sechs Tagen 22 Jahre alt wird und bereits weitgehend bereit ist, sich in den Dienst von Massimiliano Allegri zu stellen“. Die ‚Gazzetta Dello Sport‘ bestätigt diese Information und ergänzt, dass Vlahovic in Turin ein stattliches Gehalt von sieben Millionen Euro pro Jahr einstreichen dürfte.

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