Bundesliga

Drei Bundesliga-Trainer auf der Kippe?

Die Bundesliga biegt langsam in den Endspurt ein. Bei einigen Klubs sind die Ziele in Gefahr, ein Trainerwechsel könnte helfen.

von Dominik Sandler
1 min.
Lukas Kwasniok im Schnee @Maxppp

Der Samstagnachmittag des 24. Spieltags hat einigen Trainern in der Bundesliga mutmaßlich den Job gerettet, mindestens aber mal für ruhigere Tage gesorgt. Etwa Eugen Polanski, der bei Borussia Mönchengladbach vor dem Last-Minute-Dreier gegen Union Berlin (1:0) unter Druck gestanden hatte. Oder Daniel Thioune, den nicht wenige bei einer Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim schon wieder vor der Tür gesehen hatten. Das 2:0 dürfte für Ruhe sorgen. Und erhöht im Abstiegskampf gleichzeitig den Druck auf die Konkurrenz.

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1. FC Köln

Kritik ist Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln mittlerweile gewohnt. Die 0:2-Pleite gegen den FC Augsburg sorgt dafür, dass der Vorsprung auf Rang 16 nur noch zwei Zähler beträgt. Der FC konnte nur zwei der vergangenen 14 Partien gewinnen. Zwar soll der Job von Kwasniok noch nicht unmittelbar gefährdet sein. Doch ändert sich nicht schnell etwas, dürfte die Entlassung unausweichlich sein.

VfL Wolfsburg

Eine Entlassung hat der VfL Wolfsburg schon hinter sich. Daniel Bauer übernahm erst Ende Dezember von Paul Simonis und konnte kurzfristigen Erfolgen nichts mehr folgen lassen. Auf der Pressekonferenz hielt Bauer in dieser Woche ein Plädoyer für eine längere Halbwertszeit von Trainern. Auch, um seinen eigenen Job zu retten? Fakt ist: Durch den Werder-Sieg ist der VfL auf Rang 17 abgerutscht. Am morgigen Sonntag (15:30 Uhr) steht für Bauer daher eine Menge auf dem Spiel.

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RB Leipzig

In den vergangenen sechs Spielen konnte Ole Werner nur einen Dreier bejubeln. Zu wenig für die Ansprüche von RB. Auf Rang fünf wackelt sogar die Champions League – und der Trainer gleich mit. Heute berichtet die ‚Bild‘, dass intern bei RB immer mehr über den Trainer diskutiert wird. Sollte gegen den Hamburger SV morgen (19:30 Uhr) kein Dreier gelingen, könnte es für den 37-Jährigen schon eng werden.

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