Dembélés Tag X | Inter im Lukaku-Fieber

Die Entscheidung über die Zukunft von Ousmane Dembélé rückt immer näher. In Mailand feiert man die Rückkehr des verlorenen Sohns. Auf der Suche nach einem neuen Abwehrmann schweift Chelseas Blick gen Italien. Der tägliche FT-Blick in die internationalen Gazzetten.

Presseschau 30. Juni
Presseschau 30. Juni ©Maxppp

D-Day in Dembélé-Causa

Beim FC Barcelona ist der „Tag“ gekommen: Wenn der Uhrzeiger heute Mitternacht auf der Zwölf landet, ist Ousmane Dembélé offiziell nicht mehr Spieler der Blaugrana – der Vertrag läuft aus. Auf der Titelseite der ‚Sport‘ rückt die fesselnde Thematik um den Franzosen in den Mittelpunkt. Barça wird von seinem finalen Vertragsangebot nicht mehr abweichen. Nun liegt es am wendigen Flügelspieler, eine Entscheidung zu treffen. Dembélés vakanten Kaderplatz könnte ein Brasilianer von Leeds United ausfüllen. Die ‚Mundo Deportivo‘ titelt diesbezüglich „Raphinha-Gipfel“. Gestern kam es zu einem Treffen zwischen der Beraterseite von Raphinha und den Verantwortlichen der Katalanen, um abzuklären, ob Barça noch an einem Deal interessiert ist. Mit dem Rechtsaußen der Peacocks ist sich Barcelona seit geraumer Zeit einig, doch den hohen Ablöseforderungen des Premier League-Klubs konnte Barcelona bislang nicht nachkommen. Der finanzstarke FC Chelsea will sich das zum Vorteil machen – die Blues haben aktuell die Nase vorne. Gibt Barça bei Raphinha sein Ok, dürfte alles sehr schnell gehen. Chelsea wiederum könnte in diesem Fall auf Dembélé umschwenken.

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Inter im Lukaku-Fieber

Unterdessen herrscht bei Inter Mailand große Euphorie – geradezu pure Ekstase – angesichts der Rückkehr von Romelu Lukaku. Zahlreiche Medienvertreter und Fans zog es auf die Straßen der Modestadt, als der bullige Stürmer vom FC Chelsea am Flughafen ankam und im Anschluss seinen Medizincheck absolvierte. Nach der offiziellen Transferverkündung knallten die Korken – Inter hat Big Rom nach Hause geholt. „90 Grad Fieber“, so die heutige Schlagzeile der ‚Gazzetta dello Sport‘. Lukakus alte Trikotnummer ist gerade an Edin Dzeko vergeben. Folglich entschied sich der Belgier für die Nummer 90. In seinen ersten Worten an Inters Anhängerschaft gab Lukaku gleich ein Versprechen: Während seiner einjährigen Leihe bei den Nerazzurri will der Angreifer die Liebe der Fans mit Toren erwidern.

Schlägt Chelsea bei Koulibaly zu?

Nach Lukakus Abgang von der Insel und seinem Comeback am Stiefel könnte ein anderer den umgekehrten Weg einschlagen. Der ‚Mirror‘ berichtet in seinem Sportteil von Chelseas Interesse an Kalidou Koulibaly. „Chelsea can play it Koul“, lautet das unterhaltsame Wortspiel auf den Innenseiten des englischen Blattes. Demnach steht der Innenverteidiger ganz weit oben auf der Wunschliste von Trainer Thomas Tuchel. Doch auch Matthijs de Ligt (Juventus Turin) und Milan Skriniar (Inter Mailand) befinden sich im Fokus der Blues. Koulibaly stellt jedoch die günstigste Variante dar.

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