Real „mit zwei Gesichtern“ | United und City „Welten voneinander entfernt“

Ein weiteres Mal bekleckert sich Real Madrid nicht mit Ruhm, fährt aber letztendlich wie Juventus Turin einen glücklichen Sieg ein. Die Engländer machen sich derweil über Ole Gunnar Solskjaer lustig. FT fasst die wichtigsten Meldungen der internationalen Sportpresse zusammen.

Presseschau vom 07.11
Presseschau vom 07.11 ©Maxppp

Zittersieg für Real

Durch einen glanzlosen 2:1-Sieg über Rayo Vallecano übernimmt Real Madrid den ersten Platz in der spanischen Liga. Am Ende mussten die Königlichen allerdings trotz einer Zwei-Tore-Führung zur Pause mächtig um die drei Punkte zittern, als Toni Kroos in der Nachspielzeit eine dicke Möglichkeit des Außenseiters auf der Linie klärte. „Ein Tabellenführer mit zwei Gesichtern“, titelt die ‚as‘ in Hinblick auf die abermals ausbaufähige Leistung. Am selben Punkt setzt die ‚Marca‘ an: „Los Blancos schlagen Rayo mit einem überragenden Kroos, mussten aber nach dem Tor von Falcao leiden.“

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Juve rettet sich in letzter Minute

„Genuss von Cuadrado“, nennt die ‚Tuttosport‘ den Last-Minute-Treffer des 33-jährigen Kolumbianers. Aus ganz spitzem Winkel knallte Juan Cuadrado das Leder in die Maschen und bescherte der schwächelnden Alten Dame somit einen knappen Erfolg über den AC Florenz. „Ein weiteres 1:0 bringt Allegri wieder in die Meisterschaft, aber was für ein Kampf“, schreibt zwar der ‚Corriere dello Sport‘ – dennoch hängen die Turiner auf Platz acht den eigenen Ansprüchen nach wie vor meilenweit hinterher.

Tiefschlag für Solskjaer

Die Luft für Ole Gunnar Solskjaer bei Manchester United wird immer dünner. Nach der schmerzhaften Heimklatsche gegen den FC Liverpool (0:5) kündigte der Trainer vor dem Derby gegen Stadtrivale City Besserung an – letztlich zeigten die Skyblues den Red Devils jedoch ebenfalls die Grenzen auf und siegten völlig ungefährdet mit 2:0. Beide Vereine seien „Welten voneinander entfernt“, schreiben die ‚Manchester Evening News‘ folglich. Andere Zeitungen schießen weiterhin heftig gegen Solskjaer. Der ‚Daily Mirror‘ zieht mit „Mann gegen Junge“ einen vielsagenden Vergleich. Auch vom ‚Sunday Express‘ bekommt der „Babyface-Killer“ aus Norwegen sein Fett weg.

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