Ronaldo fehlt im United-Training

Am heutigen Montag wurde Cristiano Ronaldo bei Manchester United im Training zurückerwartet. Den portugiesischen Superstar suchte man bei den Red Devils aber vergeblich.

Cristiano Ronaldo im Trikot von Manchester United
Cristiano Ronaldo im Trikot von Manchester United ©Maxppp

Mit Spannung richtete sich der Blick auf das Trainingszentrum von Manchester United. Denn am heutigen Montag sollte Cristiano Ronaldo eigentlich in die Saisonvorbereitung der Red Devils einsteigen. Ob der 37-Jährige das tatsächlich tun würde, war bis zuletzt offen. Schließlich berichteten englische Medien am Wochenende übereinstimmend, dass CR7 seinen Klub um die Freigabe gebeten hat.

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Um 10 Uhr mitteleuropäischer Zeit gab es dann Gewissheit: Ronaldo ist dem United-Training ferngeblieben. Will Ronaldo also seinen Abschied von United mit einem Trainingsstreik erzwingen? Offiziell zumindest nicht: Laut ‚The Athletic‘ hat sich der Portugiese aus „familiären Gründen“ vom Trainingsbetrieb abgemeldet. United habe dies akzeptiert, heißt es.

Vieraugengespräch als Lösung?

Dem Fachportal zufolge haben die Verantwortlichen der Red Devils zudem den Glauben daran noch nicht verloren, Ronaldo halten zu können. In der Führungsetage des Vereins gebe es nach wie vor die Haltung, dass der Stürmerstar nicht zum Verkauf steht.

United hoffe, dass CR7 ein Vieraugengespräch mit Erik ten Hag zum Bleiben bewegen könnte. Der neue Trainer wolle mit jedem Spieler seines Kaders ein privates Gespräch führen, ehe die Saison beginnt. Die Unterhaltung mit Ronaldo hat noch nicht stattgefunden.

Rangnick wollte CR7-Verkauf

Ein Funktionär, der übrigens nur wenig gegen einen Ronaldo-Abgang einzuwenden hätte, ist Ralf Rangnick. Laut ‚The Athletic‘ machte sich der ehemalige Interimstrainer schon im Januar für einen Verkauf des Portugiesen stark. Schon damals habe der 64-Jährige die Tendenz erkannt, dass CR7 den Klub vorzeitig verlassen könnte. Rangnick konnte sich jedoch nicht durchsetzen – und wird dies auch nicht mehr tun. Ende Mai legte er alle Ämter in Manchester nieder.

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