Bericht: Azmoun sagt Lyon ab – zweite Chance für Bayer?

Über mehrere Monate warb Olympique Lyon intensiv um Serdar Azmoun. Mehrfach legten die Franzosen im Transferpoker um den iranischen Stürmer von Zenit St. Petersburg Angebote vor, eine Verpflichtung schien in greifbarer Nähe.

Sardar Azmoun im Einsatz für Zenit St. Petersburg
Sardar Azmoun im Einsatz für Zenit St. Petersburg ©Maxppp

Doch nun ist der Deal geplatzt. Wie das französische ‚RMC‘ berichtet, wird Azmoun nicht nach Lyon wechseln. Der 27-Jährige habe entschieden, bis zum Sommer bei Zenit zu bleiben. Dann läuft sein Vertrag aus. Folglich wird auch ein Angebot des FC Burnley über zwölf Millionen Euro, das jüngst in St. Petersburg eingegangen sein soll, nicht zu einem Klubwechsel führen.

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Im Sommer werden die Karten im Azmoun-Poker neu gemischt, was weitere Interessenten auf den Plan ruft. Laut ‚RMC‘ bringen sich Bayer Leverkusen und der AC Mailand bereits für einen Transfer in Stellung.

Die Werkself war bereits 2021 an einer Verpflichtung es Iraners interessiert. Der Stürmer sollte unterm Bayer-Kreuz in die Fußstapfen des abwanderungswilligen Lucas Alario treten. Schlussendlich verlängerte der 29-Jährige aber um ein weiteres Jahr und der Azmoun-Deal scheiterte.

Wird Azmoun der Alario-Nachfolger?

2022 könnte das anders aussehen. Alario ist nach wie vor unzufrieden mit seiner Rolle in Leverkusen. In den vergangenen Tagen kamen vermehrt Abschiedsgerüchte um den Argentinier auf, der jedoch wie Azmoun einen Wechsel im Sommer präferiert. Nach FT-Informationen genießt Alario in den Transferplanungen des FC Venedig höchste Priorität.

Wenngleich die Italiener mit einer Offerte im laufenden Transferfenster höchstwahrscheinlich scheitern werden, könnte ein Sommertransfer zum Thema werden. In diesem Fall könnte Bayer Azmoun mit einem Jahr Verspätung als Alario-Ersatz holen – vorausgesetzt man setzt sich gegen die Mitbewerber durch.

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