Nuno Mendes: Bei PSG „einer für die Zukunft“

Paris St. Germain trumpfte im vergangenen Sommer mit einer unvergleichlichen Transfer-Offensive auf. Als Linksverteidiger kam Nuno Mendes von Sporting zu PSG und weiß zu überzeugen.

Nuno Mendes wechselte im Sommer von Sporting zu PSG
Nuno Mendes wechselte im Sommer von Sporting zu PSG ©Maxppp

Die Offiziellen bei Paris St. Germain sind laut Transfermarkt-Insider Fabrizio Romano „begeistert“ von Nuno Mendes. Der Sommer-Neuzugang füllte die Lücke hinten links im Starensemble des französischen Edelklubs. Sein Wechsel stand vor der Saison im Schatten der Verpflichtungen von Lionel Messi, Giorginio Wijnaldum, Sergio Ramos und Gianluigi Donnarumma.

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Bis zum nächsten Sommer ist Mendes noch von Sporting Lissabon ausgeliehen. Dann hat PSG-Sportdirektor Leonardo die Möglichkeit, den Linksfuß für 40 Millionen Euro fest zu verpflichten. Nach Informationen von Romano wird PSG diese Option auf jeden Fall ziehen. In Mendes sehe man beim Hauptstadtklub „einen für die Zukunft“, so der italienische Journalist. Zur Einordnung: Einzig das Financial Fairplay hinderte die Pariser im Sommer an einem permanenten Transfer.

Guter Start beim neuen Klub

Foot Mercato-Redakteur Aurélien Macedo erklärt, warum Mendes sofort in die Startelf rückte: „Das Fehlen von Juan Bernat, die schlechte Form von Layvin Kurzawa und die Tatsache, dass Abdou Diallo kein echter Linksverteidiger ist, machten es möglich.“ Diallo half zuvor als Außenverteidiger aus, offenbarte allerdings auch, dass er sich zentral wohler fühlt. Demnach waren die Hoffnungen in Mendes groß – und der 19-Jährige enttäuschte nicht.

Mendes bringt sich im Offensivspiel ein, erfüllt dahingehend die Anforderung von Trainer Mauricio Pochettino. Selbst wenn Achraf Hakimi auf der gegenüberliegenden Seite häufig glänzt, weiß auch Mendes auf der linken Seite im Angriffsspiel Akzente zu setzen. „Defensiv bleibt er verbesserungsfähig“, stellt Macedo fest. Individuelle Stellungsfehler gegen Manchester City (2:0) und Stade Rennes (0:2) offenbarten, dass der Rohdiamant weiteren Feinschliff benötigt.

Kampf mit Bernat

Die Rückkehr von Bernat in den Kader der Pariser dürfte Mendes aktuell noch keine Schweißperlen auf die Stirn treiben. Nach einem Kreuzbandriss fiel der ehemalige Bayern-Spieler rund ein Jahr lang aus und wird noch einige Zeit benötigen, um sein ursprüngliches Leistungsniveau zu erreichen.

Gelingt es Mendes, seine guten Leistungen auch in der Champions League regelmäßig abzurufen, spricht allerdings nur noch wenig für den routinierten Spanier. Mendes hat einen anderen Spielstil als Bernat und gegenüber dem 28-Jährigen lediglich Defizite in puncto Erfahrung. Ob der portugiesische Nationalspieler Bernat den Rang schon in naher Zukunft komplett ablaufen kann, wird sich zeigen.

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