Abwehr-Casting: Reals drei Alaba-Alternativen

Real Madrid könnte im Sommer Klubikone und Abwehrchef Sergio Ramos verlieren. Vier Kandidaten haben die Königlichen für die Nachfolge auf dem Zettel.

Pau Torres (l.) im Zweikampf
Pau Torres (l.) im Zweikampf ©Maxppp

Geht bald eine Ära bei Real Madrid zu Ende? Kapitän Sergio Ramos hat seinen Vertrag noch immer nicht verlängert – die Hoffnung schwindet mit jeder Woche, in der eine Einigung ausbleibt. Längst hat Real Vorbereitungen getroffen, um die Ramos-Nachfolge zu regeln. Die ‚as‘ nimmt diese nun noch einmal genau unter die Lupe.

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Dass David Alaba zu den Kandidaten zählt, ist längst kein Geheimnis mehr. Der 28-Jährige wird Bayern München im Sommer verlassen, ist ablösefrei. Spanische Medien berichteten zuletzt schon sehr selbstbewusst über den bevorstehenden Wechsel zu den Königlichen. Bayern hat mit Dayot Upamecano bereits einen Nachfolger gefunden.

Teure Kandidaten

Doch allein auf Alaba zu setzen wäre gewiss nicht ratsam. Neben dem Österreicher ist auch Pau Torres weiter auf Reals Liste. Der 24-jährige Abwehrmann vom FC Villarreal ist mit einer Ausstiegsklausel von 50 Millionen Euro ausgestattet. Der Liga-Rivale müsste sich verhandlungsbereit zeigen und dem Hauptstadtklub entgegenkommen.

Ganz ähnlich die Situation bei Jules Koundé (22), unter Vertrag beim FC Sevilla. Die Ausstiegsklausel des Franzosen liegt dem Vernehmen nach gar bei 90 Millionen Euro – die Andalusier müssten sich schon sehr weit nach unten bewegen. Im Sommer lehnte Sevilla schon 60 Millionen Euro von Manchester City ab.

Schließlich noch der Dauer-Transferkandidat unter den europäischen Innenverteidigern: Auch Kalidou Koulibaly (29) listet die ‚as‘ als Real-Option auf. Schon mehrfach haben die Blancos bei der SSC Neapel wegen dem Senegalesen angefragt – immer erfolglos. Sollte der schwächelnde Serie A-Klub seine Saisonziele verfehlen, so die Rechnung der ‚as‘, könnte er einen Umbruch initiieren und Koulibaly ziehen lassen.

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