Medien: Bayern-Schmerzgrenze bei Thiago und Alaba

Nach Trainer Hansi Flick sowie Manuel Neuer und Thomas Müller sollen tunlichst auch Thiago und David Alaba ihre Verträge beim FC Bayern verlängern. Bei den Verhandlungen herrscht aktuell aber Stillstand. Sollte das Duo gehen, könnte die Bayern-Kasse klingeln.

Die Verträge von Thiago und David Alaba laufen 2021 aus
Die Verträge von Thiago und David Alaba laufen 2021 aus ©Maxppp

Seit 2013 steht Thiago beim FC Bayern unter Vertrag. David Alaba wechselte bereits 2008 als Jugendspieler nach München und gehört nach seinem halbjährigen Leihaufenthalt bei der TSG Hoffenheim seit 2011 fest zum Kader des Rekordmeisters. Im kommenden Jahr laufen die Verträge der Leistungsträger aus. Verhandlungen gab es genügend. Unterschrieben ist aber noch nichts.

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Wie der ‚kicker‘ berichtet, haben sich die Bayern schon mal mit dem Gedanken beschäftigt, welchen Preis man für das Duo aufrufen würde. Der spanische Mittelfeldspieler wäre demnach für „keinesfalls weniger als 60 bis 80 Millionen Euro“ zu haben. Der österreichische Verteidiger, den Hansi Flick zum Abwehrchef befördert hat, „würde nicht billiger“ werden.

Alaba 2021 ablösefrei?

Im Gegensatz zu Thiago soll bei Alaba aber generell offen sein, ob er überhaupt eine Wechselfreigabe erhalten würde. Demnach spielt man an der Säbener Straße mit dem Gedanken, zur Not auch das Risiko einzugehen, mit dem 27-Jährigen in das letzte Vertragsjahr zu gehen. Den gebürtigen Wiener sollen die spanischen Topklubs Real Madrid und FC Barcelona reizen. Sollte der tadellose Musterprofi bei einem passenden Angebot um seine Freigabe bitten, ist ein Abschied aber zumindest vorstellbar.

FT-Meinung

Weder bei Alaba noch bei Thiago rechnen die Bayern mit einem Abschied in diesem Jahr. Vielmehr hoffen alle Verantwortlichen darauf, dass die beiden ihre Verträge langfristig ausdehnen. Zumal vor allem beim 29-jährigen Spanier bereits alle Bedingungen ausdiskutiert sind und Thiago laut ‚kicker‘ „nur noch unterschreiben“ muss.

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