BVB: Umdenken bei Toljan & Dahoud

Bei US Sassuolo hat Jeremy Toljan endlich sein Glück gefunden. Die Aktivierung der Kaufoption galt lediglich als Formalität. Die Coronakrise macht aber auch vor der Karriereplanung der BVB-Leihgabe nicht Halt.

Jeremy Toljan im Zweikampf mit Hakan Calhanoglu
Jeremy Toljan im Zweikampf mit Hakan Calhanoglu ©Maxppp

Bis zum Saisonstopp der Serie A kam Jeremy Toljan für US Sassuolo zu 23 Ligaeinsätzen. Bei lediglich einer Partie musste der 25-Jährige auf der Bank Platz nehmen, bei einer anderen war er gelbgesperrt. Einsatzquoten, von denen er in Dortmund nur träumen konnte. Dorthin muss die Leihgabe nun aber voraussichtlich doch zurück.

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Wie die ‚Funke Mediengruppe‘ berichtet, kehrt der Rechtsverteidiger „Stand jetzt zurück zu Borussia Dortmund“. Eigentlich wollten die Italiener die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro ziehen. Für den Klub aus Norditalien, das die Coronakrise mit am härtesten getroffen hat, ist solch eine Investition derzeit aber undenkbar.

Erschwerend kommt hinzu, dass Sassuolos Klubpräsident Giorgio Squinzi vor einem halben Jahr verstarb. Und dessen Kinder sollen wenig Interesse daran haben, das Erbe ihres Vaters in den Fußball zu investieren.

Auch Dahoud könnte bleiben

Die Coronakrise wirkt sich unterdessen auch auf die Pläne von Mahmoud Dahoud aus. Wie Toljan bis 2022 an den BVB gebunden, wollte der Mittelfeldspieler im kommenden Sommer den Kohlenpott verlassen. Bei seinen elf Teilzeiteinsätzen konnte der 24-Jährige in dieser Saison zwar kaum Eigenwerbung betreiben, dennoch lagen ihm Anfragen aus Italien und Spanien vor, heißt es.

Der aktuellen Situation geschuldet soll dies aber nun kein Thema mehr sein. Zumal auch Dahoud selbst kein Interesse daran verspürt, in eines der beiden europäischen Länder zu wechseln, in denen das Virus besonders verheerend tobt.

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