Gegen den Hamburger SV musste Borussia Dortmund in letzter Minute noch den Ausgleich hinnehmen. Hoffnung macht allerdings der Auftritt von Carney Chukwuemeka.
Ransford Königsdörffer vermieste Borussia Dortmund in buchstäblich letzter Sekunde noch die Feierlichkeiten. In der siebten Minute der Nachspielzeit nickte der Stürmer des Hamburger SV eine Flanke zum 1:1-Ausgleich ins Tor. Ein bitteres Unentschieden für die Schwarz-Gelben, die das Spiel auch dank Neuzugang Carney Chukwuemeka über einen Großteil kontrolliert hatten.
Fiel er seit dem Sommer oft durch ein Reservistendasein und unzureichende Fitness auf, riss er gegen den HSV in der Offensive das Spiel an sich und war lange Zeit der beste Mann auf den Platz. In der ersten Hälfte verpasste er aus aussichtsreicher Position noch den Führungstreffer, in der zweiten Halbzeit machte er es dann besser und besorgte das zwischenzeitliche 1:0.
Beim BVB dürfte man hoffen, dass der Mittelfeldspieler an diese Leistung in Zukunft anknüpft. Das Potenzial des 22-Jährigen ist schließlich unbestritten, die 20 Millionen Euro Ablöse konnte er bislang aber noch nicht rechtfertigen.
Was ist mit Silva?
Für Fragezeichen sorgt dagegen der 90-minütige Bankplatz von Fábio Silva (23). Zeigte er doch schon vielversprechende Ansätze, musste er gegen den HSV mitansehen, wie Platzhirsch Serhou Guirassy über die gesamte Spielzeit von Hamburgs Innenverteidiger Luka Vuskovic kaltgestellt wurde. Trainer Niko Kovac war offenbar nicht der Ansicht, dass es dem portugiesischen Neuzugang anders ergangen wäre. Es bleibt abzuwarten, ob er in den kommenden Wochen mehr Spielzeit erhält.
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