Bayern macht die Haaland-Lewandowski-Rechnung

Robert Lewandowski trifft mit seinen 33 Jahren noch immer wie am Fließband. Trotzdem beschäftigt sich der FC Bayern mit der Nachfolge.

Erling Haaland jubelt im BVB-Trikot
Erling Haaland jubelt im BVB-Trikot ©Maxppp

Der FC Bayern steht vor einer hochspannenden Personalentscheidung. Dass sich der Rekordmeister in Erling Haaland von Hauptkonkurrent Borussia Dortmund verguckt hat, ist bekannt. Der 21-Jährige könnte ab Sommer die Nachfolge des zwölf Jahre älteren Robert Lewandowski im Sturmzentrum antreten.

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Fraglich ist, ob ein solcher Transfer für die Bayern finanziell zu stemmen ist. Wie aus dem ‚Bild‘-Podcast Bayern-Insider hervorgeht, haben die Münchner ein Szenario schonmal durchgerechnet. Demnach geht man von 75 bis 80 Millionen Euro Ablöse für Haaland aus.

Ob der Norweger tatsächlich eine fixe Ausstiegsklausel in seinem noch bis 2024 datierten BVB-Vertrag hat oder nur ein Gentlemen’s Agreement besteht, ist weiter unklar. Klar ist aber, dass im Falle eines Wechsels ein hohes Handgeld an Berater Mino Raiola fließen würde. Der FCB rechnet mit 40 Millionen Euro.

Geld aus Lewy-Verkauf

Womit ein Haaland-Transfer 120 Millionen Euro zuzüglich eines riesigen Gehalts kosten würde. Für die Bayern ist das nur zu stemmen, wenn Lewandowski geht. Mit 60 Millionen Euro Ablöse rechnet die Führungsetage wohl bei einem Verkauf des Polen, der mit rund 20 Millionen Euro pro Saison aktuell Top-Verdiener ist.

Lewandowski selbst ist wenig begeistert von den Gerüchten um Haaland und die Bayern. Der Torschützenkönig der Bundesliga kann sich offenbar vorstellen, nochmal eine neue Herausforderung anzugehen. Sein Vertrag in München ist noch bis 2023 datiert. An Haaland sind derweil auch zahlreiche weitere europäische Schwergewichte dran. Nach FT-Informationen ist Paris St. Germain bereit, ein Riesen-Gehalt zu zahlen.

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