Messi-Posse um Inter-Wechsel | Euromelu Lukaku

Bruno Fernandes schießt ein schwaches Manchester United ins Halbfinale. Lionel Messi wird mal wieder bei Inter Mailand gehandelt und Romelu Lukaku beeindruckt die italienische Presse. FT wirft den täglichen Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 11. August
Die Presseschau vom 11. August ©Maxppp

Brillanter Bruno

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Beim gestrigen Viertelfinal-Spiel in der Europa League mühte sich Manchester United zu einem 1:0 nach Verlängerung gegen den FC Kopenhagen. Entscheidender Mann war Bruno Fernandes, der die Red Devils mit einem Elfmeter in der 95. Minute auf die Siegerstraße brachte. Der Portugiese prangt entsprechend auf der Titelseite des ‚Daily Telegraph‘, der einen „brillanten Bruno“ sah. Ebenso schmückt er das Cover des ‚Daily Express‘, des ‚Daily Mirror‘ und der ‚Times‘. Die englische Presse ist sich verblüffend einig, wer der X-Faktor für United war.

Messi-Trouble um Inter-Wechsel

Lionel Messi hat sich ein Penthouse im Mailänder Nobelviertel Porta Nuova gekauft. Was das mit Fußball zu tun hat, scheint im ersten Moment nicht ganz klar, doch die italienische Presse nimmt den Kauf wiederholt zum Anlass, um über einen Wechsel des sechsmaligen Weltfußballers zu Inter Mailand zu spekulieren. ‚Sport Mediaset‘ berichtet, dass sich der neue Wohnsitz des Argentiniers in der Nähe des Inter-Vereinssitzes befindet. Erste Berichte wurden durch ein virtuelles Plakat befeuert, das der Sender des chinesischen Inter-Eigentümers Suning (PPTV) zeigte. Auf diesem war Messis Silhouette zu sehen, die auf den Mailänder Dom projiziert wurde. Sportdirektor Giuseppe Marotta erklärte den Wechsel bereits für nicht darstellbar – geträumt wird in Italien jedoch weiterhin.

Lukaku überragt

Der ‚Corriere dello Sport‘ würdigt die Leistung von Romelu Lukaku, der beim gestrigen 2:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Bayer Leverkusen groß aufspielte. „Euromelu“ titelt die Zeitung und nutzt das Wortspiel, um seine beeindruckende Leistung in der Europa League zu umschreiben. Lukaku stellte die Abwehr der Leverkusener immer wieder vor große Probleme und erzielte das 1:0 für die Nerazzurri. Den körperlich robusten Edmond Tapsoba ließ er nicht nur bei seinem Treffer wie einen Schuljungen aussehen. Dabei hätte der Belgier noch mehr Tore erzielen können: Der Videobeweis erkannte dem bulligen Angreifer nicht nur seinen zweiten Treffer zum 3:1 ab, sondern nahm auch zwei Elfmeter für die Schwarz-Blauen wieder zurück.

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