FCK sortiert Eigengewächs Sippel aus

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Der 1. FC Kaiserslautern will sich im kommenden Sommer von Stammkeeper Tobias Sippel trennen. „Im Moment herrscht bei mir eine Riesenenttäuschung“, kommentiert das Eigengewächs, das seit 16 Jahren bei den ‚Roten Teufeln‘ spielt, die Entscheidung des Klubs gegenüber dem ‚kicker‘, „im Training ist mir das Lachen schwer gefallen. Es hat sich angefühlt, als ob ich alleine gewesen bin.“ Sportdirektor Markus Schupp offenbarte Sippel vor der Trainingseinheit, dass man nicht mehr mit ihm plane und den 26-jährigen Torhüter durch einen jüngeren Mann ersetzen will.

Sippel, der seit 1998 das Trikot der Pfälzer trägt, reagiert mit Unverständnis. „Irgendwann trifft es jeden. Aber Generationswechsel hin oder her, mit 26 Jahren zähle ich immer noch zu den jüngeren Torhütern“, so der Keeper, der sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft stellen will, „ich werde das jetzt in den nächsten ein, zwei Wochen verarbeiten müssen, aber gegen Braunschweig darf das nicht mehr im Kopf sein. Ich will mithelfen, dass wir unsere Ziele erreichen und in den nächsten drei, vier Monaten einen vernünftigen Abschied haben.“ Der frühere U21-Nationalspieler sieht in dem Vereinswechsel aber auch eine Chance: „Der Verein steht Gesprächen mit anderen Vereinen nicht im Weg. Diese wird mein Berater demnächst führen. Im Sommer ist meine Frau auch mit der Uni fertig, da stehen uns alle Türen offen.

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