Azmoun, Alario, Schick: Bayers Pläne für den Sturm

Bayer Leverkusen puzzelt am Sturm der Zukunft. Ein neuer Angreifer hat schon unterschrieben, einer soll bleiben und einer könnte gehen.

Patrik Schick ist Bayers Torgarantie
Patrik Schick ist Bayers Torgarantie ©Maxppp

Ab der nächsten Saison soll Sardar Azmoun (27) für reichlich Tore bei Bayer Leverkusen sorgen. Der iranische Mittelstürmer kommt – zumindest Stand jetzt – im Sommer ablösefrei von Zenit St. Petersburg. Russische Medien berichten allerdings heute, dass der Transfer in den Januar vorverlegt werden könnte.

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Ungeachtet der Azmoun-Ankunft soll Bayers Top-Knipser Patrik Schick (25) an Bord bleiben. Sportdirektor Simon Rolfes sagt im Gespräch mit der ‚Bild‘: „Das ist der klare Plan und davon sind wir überzeugt, weil das der Wunsch beider Seiten ist.“ Als Ersatz für Schick sei Azmoun „auf gar keinen Fall“ vorgesehen: „Er passt gerade zu Patrik Schick hervorragend, aber auch wunderbar zu unseren anderen Offensivspielern.“

„Haben das Heft des Handelns in der Hand“

Schick ist vertraglich bis 2025 an Bayer gebunden, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Rolfes stellt klar: „Wir haben das Heft des Handelns in der Hand. Er hat bei uns nicht nur die Chance, ein Top-Spieler zu werden, sondern auch zu einem Leader in der Mannschaft. Das ist am Ende bei einem Stürmer auch noch mal eine Entwicklungsstufe Richtung absolutem Spitzen-Niveau.“

Etliche zahlungskräftige Klubs aus England haben den Tschechen im Visier, bei Borussia Dortmund wird Schick als möglicher Nachfolger von Erling Haaland (21) gehandelt. 18 Tore in 17 Ligaspielen, im Schnitt alle 75 Minuten ein Treffer, das weckt Begehrlichkeiten.

Was wird aus Alario?

Rolfes gibt sich entspannt, kündigt an: „Wir wollen nächstes Jahr Champions League spielen und mit unserer Mannschaft wachsen, deswegen wollen wir auch die Spieler nicht abgeben. Patrik ist ein ganz wichtiger Baustein, auch für unsere Zukunft und das nächste Jahr.“

Ob Lucas Alario (29) dann noch Teil der Werkself sein wird, ist fraglich. Palmeiras São Paulo und nach FT-Informationen der FC Venedig haben angefragt. Einen Wechsel in diesem Winter lehnte Bayer zuletzt ab, im Fall eines vorverlegten Azmoun-Transfers könnte die Situation neu bewertet werden.

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