Selke: „Ich war quasi schon in England“

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Am letzten Tag des Wintertransferfensters holte Werder Bremen Davie Selke zurück an die Weser. In einem Interview hat der Stürmer seinen Schritt nun begründet und seinen Unmut über eine Sperre kundgetan.

Davie Selke erzielte in der laufenden Bundesliga-Saison erst ein Tor
Davie Selke erzielte in der laufenden Bundesliga-Saison erst ein Tor ©Maxppp

Viereinhalb Jahre war Davie Selke auf Abwegen, ehe er Ende Januar den Weg zurück zu Werder Bremen fand. Dabei war er am Deadline Day „quasi schon in England“. Gegenüber der ‚Sport Bild‘ begründet der Mittelstürmer: „Weil es immer hieß, der Wechsel nach Bremen sei finanziell nicht möglich. Ich sage ganz klar: Bei jeder anderen Anfrage aus der Bundesliga hätte ich mich für England entschieden. Die Premier League reizt mich extrem. Aber Werder ist besonders für mich.“

Letztlich wurde Selke für eineinhalb Jahre von Hertha BSC an die Weser verliehen, im Anschluss greift unter der Bedingung der Bundesligazugehörigkeit der Grün-Weißen eine Kaufpflicht über 15 Millionen Euro. Am 7. März kommt es zum Duell zwischen Berlin und Werder, Selke fehlt dort aufgrund einer Klausel im Leihvertrag gesperrt. „Für mich ist es extrem bitter, dass ich nicht spielen darf“, sagt der 25-Jährige, „generell finde ich diese Klauseln nicht gut. Gerade die Geschichten, wenn ein Spieler gegen seinen Ex-Klub trifft, machen doch den Fußball aus.“

Mit Werder befindet sich Selke mitten im Abstiegskampf, nach 23 Spieltagen sind die Norddeutschen Tabellenvorletzter. Der Mittelstürmer ist vom Klassenerhalt überzeugt: „Auch wenn es in der Phase nicht glaubwürdig klingen mag: Die Qualität der Mannschaft hat mich direkt positiv überrascht. Florian Kohfeldt macht einen Super-Job.“ Nicht zuletzt deshalb will Selke auch über den Sommer hinaus bei Werder bleiben.

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