Real Richtung PSG: „Selbst schuld“

Bei Paris St. Germain hofft man immer noch auf eine Vertragsverlängerung mit Kylian Mbappé. Die Bosse von Real Madrid sind sich ihrer Sache indes ziemlich sicher.

Kylian Mbappé dreht jubelnd ab
Kylian Mbappé dreht jubelnd ab ©Maxppp

Um Kylian Mbappé über den Sommer hinaus zu halten, würde Paris St. Germain bis an die finanzielle Schmerzgrenze und darüber hinaus gehen. Dass der pfeilschnelle Stürmer doch noch einen neuen Vertrag beim französischen Topklub unterschreibt, glaubt in Madrid aber niemand. Die Bosse von Real gehen weiterhin fest davon aus, dass Mbappé zum Saisonende ablösefrei kommt.

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Daran ändert auch die Vereinbarung nichts, die der Nationalspieler einst mit seinen Chefs in Paris traf. Dem Vernehmen nach versprach Mbappé, dass er PSG nicht zum Nulltarif verlassen wird. Präsident Nasser Al-Khelaïfi hofft immer noch, dass der 22-Jährige sein Wort nicht brechen wird.

Chance war da

Die Schuld, dass nun ein Abschied ohne Ablöse ansteht, sehen die Königlichen aber einzig bei den Kollegen aus Paris. Der ‚as‘ zufolge lautet der Tenor rund um das Bernabéu: „Kylian ist klar im Kopf und darum wollte er seinen Wechsel im vergangenen Sommer abwickeln und gutes Geld bei PSG hinterlassen. Der Junge hat sich toll verhalten und konnte mehr nicht tun. Jetzt kommt er gratis und das ist deren Schuld.“

Ganz unrecht haben die Madrilenen damit nicht. 160 Millionen Euro hätte PSG einstreichen können ein Jahr vor Vertragsende. Diese Möglichkeit wurde abgelehnt. Die Quittung kommt nun einen Sommer später.

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