FT-Kurve Bundesliga

Ebnoutalib im Fokus: Frankfurts Flucht nach vorne

Eintracht Frankfurt hat schon fünf Neuzugänge im Januar zu verzeichnen. Zwei Profis durften am Freitagabend gegen Borussia Dortmund spielen und hatten sofort einen positiven Impact.

von Dominik Schneider
1 min.
Younes Ebnoutalib bei einem besonderen Torjubel @Maxppp

Die Saison von Eintracht Frankfurt ist voller Höhen und Tiefen. Da wunderte es kaum, dass Sportvorstand Markus Krösche mit seinem Transferteam auf dem Wintertransfermarkt an einigen Stellschrauben drehen wollte. Gleich fünf Neuzugänge hat die SGE zu verzeichnen, vor allem im Offensivbereich wurde nachgelegt. Und das – so ist der erste Eindruck – mit Erfolg.

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Beim Restart der Bundesliga am Freitagabend gegen Borussia Dortmund (3:3) wusste vor allem Younes Ebnoutalib zu überzeugen. Der Mittelstürmer kam für acht Millionen Euro von der SV Elversberg und zeigte keine Startschwierigkeiten. Auch wenn der 22-Jährige nach der Partie bei ‚Sky‘ zugab: „Ich war ein bisschen überfordert.“

Auch Kalimuendo mit Scorerpunkt

Das bezog der Torjäger vor allem auf die beste Szene seines Spiels als er zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich traf. Insgesamt war die Vorstellung von Ebnoutalib erfrischend und er rechtfertigte seine Nominierung in der Startelf.

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Neben dem Treffer hatte er einige gute Offensivaktionen und holte in Halbzeit eins auch durch optimales Zweikampfverhalten zwei gelbe Karten gegen Waldemar Anton und Niklas Süle heraus, die beide BVB-Verteidiger in der Folge zu etwas mehr Zurückhaltung nötigten. Trainer Dino Toppmöller war auch deshalb voll des Lobes über Ebnoutalib: „Er ist dahin gegangen, wo es weh tut.“

Aber nicht nur Ebnoutalib hinterließ einen guten ersten Eindruck. Auch Arnaud Kalimuendo war extrem engagiert nach seiner Einwechslung in der 63. Minute. Ausgerechnet der Franzose legte Ebnoutalib seinen Debüttreffer auf und sammelte selbst seinen ersten Scorerpunkt. Mit drei weiteren Gegentoren bleibt die schwache Defensive der Eintracht aber die Achillesferse der aktuellen Saison. Mit der neuen Qualität im Sturm bleibt den Adlern vielleicht nur eine Lösung: Die Flucht nach vorne.

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