Nagelsmanns Pläne mit Süle, Kimmich & Goretzka

Für den FC Bayern steht offenbar ein wenig spektakulärer Transfersommer an. Julian Nagelsmann erläutert seine Pläne mit drei deutschen Nationalspielern und hat Verständnis für Bayerns Zurückhaltung auf dem Transfermarkt.

Julian Nagelsmann gibt Anweisungen im Training
Julian Nagelsmann gibt Anweisungen im Training ©Maxppp

Julian Nagelsmann hat klare Pläne mit Niklas Süle, Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Gegenüber der ‚Sport Bild‘ attestiert der neue Bayern-Trainer Süle, er bringe „alles mit, was ein Weltklasse-Innenverteidiger haben muss.“ Da Süles Vertrag 2022 ausläuft, müsse man jedoch „immer schauen, was auf dem Markt passiert.“ Einen Abgang noch in diesem Sommer schließt Nagelsmann demnach nicht aus.

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Für Joshua Kimmich sieht der 33-jährige Übungsleiter keine ständigen Einsätze hinten rechts vor. Es könne vorkommen, dass Kimmich während eines Spiels aus taktischen Gründen auf die Position rücke, allerdings plane er ihn „nicht als Rechtsverteidiger ein.“ Kimmich und Leon Goretzka seien „zentrale Bausteine von Bayern München", so Nagelsmann.

Zu Goretzkas ausstehender Vertragsverlängerung ließ Nagelsmann verlauten, dass er hoffe, „dass Leon seinen Vertrag verlängert“ und den Bayern langfristig erhalten bleibt. Für den zentralen Mittelfeldspieler sollen Berichten zufolge bereits konkrete Anfragen europäischer Schwergewichte vorliegen. Neben Real Madrid und dem FC Barcelona hat Manchester United offenbar angeklopft. In München steht Goretzka derzeit nur noch ein Jahr unter Vertrag.

Bayern muss Titel holen

Bezüglich der Erwartungshaltung bei den Bayern ist sich Nagelsmann seiner Aufgabe bewusst. Im Interview mit der Sportzeitschrift äußerte er daher auch seine ambitionierte Zielsetzung: „Wir wollen jeden Titel, den man gewinnen kann.“ Das schließt auch die Königsklasse mit ein. Der FC Bayern müsse „wieder die Champions League gewinnen“, verkündet der neue Trainer.

Defensive Transferstrategie

Für die Zurückhaltung des FCB auf dem Transfermarkt zeigt Nagelsmann außerdem Verständnis. Pandemiebedingt gäbe es keine andere Möglichkeit. Er sei jemand, „der die finanzielle Situation im Fußball versteht.“ Sollten die Bayern mit dem derzeitigen Kader in die neue Saison starten, sei man trotzdem „top aufgestellt“.

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