Bundesliga

Bayer: García träumt weiter von La Liga-Rückkehr

Aleix García ist nach dem Abgang von Granit Xhaka der neue Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld von Bayer Leverkusen. Doch der Spanier spielt weiter mit dem Gedanken eines Abschieds – um sichtbarer zu werden.

von Martin Schmitz - Quelle: as
2 min.
Aleix García wird geftig umworben @Maxppp

Mit dem Abgang von Taktgeber Granit Xhaka (33) musste Bayer Leverkusen kurz vor Saisonbeginn einen schmerzlichen Verlust hinnehmen. Doch die Werkself konnte den Schweizer mit internen Mitteln ersetzen. Aleix García, der im Vorjahr noch eine etwas untergeordnete Rolle im Mittelfeld des Klubs spielte, ist nun unangefochtener Strippenzieher und unverzichtbar.

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Doch die guten Leistungen des Spaniers, der noch bis 2029 an die Werkself gebunden ist, sind auch anderen Klubs nicht verborgen geblieben. Der 28-Jährige steht auf den Zetteln einiger europäischer Topvereine. In einem Interview mit der ‚as‘ spricht der achtfache Nationalspieler über seine weitere Karriereplanung und offenbart einen Traum.

Alles für die Nationalmannschaft

Der Spätberufene, der erst seit 2023 für die Furia Roja aufläuft, möchte noch so viele Länderspiele und große Turniere spielen wie möglich. Dazu muss er im Blickfeld des Nationaltrainers Luis de la Fuente sein. „Nun, es ist klar, dass LaLiga mehr Beachtung findet als die Bundesliga“, gibt García zu Bedenken, obwohl es stimme, „dass Leverkusen in Spanien bekannter ist, weil sie Titel gewonnen haben, wegen Xabi und Grimaldo und jetzt Lucas Vázquez dort ist“.

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Dennoch befinde er sich in Deutschland etwas abseits des Fokus. Ein Wechsel in La Liga wolle der Rechtsfuß daher nicht ausschließen. In der Spielzeit 2023/24 wurde García beim FC Barcelona gehandelt, auch Real Madrid sucht aktuell nach spielerisch starken Mittelfeldspielern. Stadtrivale Atlético hat im Januar mit Nachdruck um den Leverkusen-Profi gebuhlt.

Verhandlungen mit Atlético waren fortgeschritten

García fühle sich von dem Interesse gehrt: „Ich weiß, dass es kompliziert ist, denn letztendlich sind es drei der größten Vereine der Welt. Vielleicht suchen sie etwas jüngere Profile, aber es ist klar, dass ich mich selbst dort sehe. Ich glaube, dass ich bei Leverkusen auf einem guten Niveau spiele, und wenn es eines Tages dazu kommen sollte, dann bin ich gerne dabei.“

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Ende Januar klappte es nicht, obwohl es mit den Rojiblancos relativ konkret wurde. „Ja, ich weiß, dass es Anrufe gab. Aber ich sage immer, wenn etwas im Gespräch ist und dann nicht zustande kommt, dann sollte es eben nicht sein. Und da ich bei Leverkusen bin, bin ich glücklich und möchte gerne weitermachen.“

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