Bayer-Abschied: Havertz lässt tief blicken

Die Zukunft von Kai Havertz befindet sich in der Schwebe. Der Spieler selbst deutete nach dem Erfolg in Mönchengladbach seinen Abschied aus Leverkusen an.

Kai Havertz beim Elfmeter
Kai Havertz beim Elfmeter ©Maxppp

Unverändert ruft Bayer Leverkusen eine dreistellige Millionensumme für Kai Havertz auf. Im Anschluss an das 3:1 bei Borussia Mönchengladbach ließ der 20-jährige Offensivstar nun tief blicken.

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Klar sei, dass „im Moment viel spekuliert wird. Ist ja auch ganz normal. Die Spiele für Leverkusen stehen jetzt für mich im Vordergrund und ich versuche, mich darauf zu konzentrieren. Am Ende der Saison werden wir dann eine Lösung finden.“

Anschließend fügte Havertz noch hinzu: „Ich bin Leverkusen sehr dankbar. Deswegen will ich das jetzt, da noch so viele Spiele zu spielen sind, nicht irgendwie durcheinanderbringen.“

Topklubs interessiert

Der Wunsch nach einer neuen Herausforderung klingt deutlich durch beim Linksfuß, der sich momentan wie das gesamte Team in Galaform befindet. Klubs wie der FC Bayern, der momentan allerdings eher auf einen Transfer im kommenden Jahr schielt, Real Madrid und Co. stehen Schlange.

In Zeiten der Coronakrise ist aber voraussichtlich keiner der zuletzt Genannten bereit, derart in die Vollen zu gehen. Was also geschieht mit Havertz? Würde Bayer sein Eigengewächs im Zweifel gegen dessen Willen behalten? Es könnte viel Gesprächsbedarf geben – aber erst will Havertz sein Team mit weiteren Glanzleistungen in die Champions League führen.

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