M'gladbach: Eberl über den Transfermarkt – keine Angst um Rose

In seinem ersten Jahr bei Borussia Mönchengladbach führte Marco Rose die Mannschaft in die Champions League. Manager Max Eberl kann sich nun über zusätzliche Millionen freuen, sieht sich aber auch mit potenziellen Abwerbeversuchen konfrontiert.

Max Eberl leitet die Geschicke bei Borussia Mönchengladbach
Max Eberl leitet die Geschicke bei Borussia Mönchengladbach ©Maxppp

Der Einzug in die Champions League verschafft Borussia Mönchengladbach frische Millionen. Manager Max Eberl kann diese gut gebrauchen, schließlich kündigte der 46-Jährige bereits mehrfach an, keinen seiner Stars abgeben zu wollen.

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Auf Einnahmen aus Spielerverkäufen kann er also nicht zurückgreifen, gleichzeitig gilt es aber, mehrere ablösefreie Abgänge zu kompensieren. Keine leichte Aufgabe. „Wir werden jetzt nicht auf den Markt stürmen und groß Spieler einkaufen“, gibt Eberl im ‚kicker‘ die Marschroute für den Transfermarkt vor.

Der Sportchef erklärt: „Wir müssen genau abwägen: Was muss im Klub verbleiben, um die deutlichen Einschnitte durch Corona aufzufangen? Und was können wir sportlich in Sachen Kader unternehmen? Immerhin verlieren wir einige Spieler wie Raffael, Strobl oder Johnson, vielleicht auch weitere. Dadurch sparen wir auch Geld, das wir vielleicht zusammen mit einem Teil der Champions-League-Gelder in den einen oder anderen Transfer stecken können.“

Keine Angst vor dem Rose-Abgang

Dass die Fohlen sich überhaupt über Zusatzeinnahmen aus der Königsklasse freuen können, liegt auch an Marco Rose. Eberl nennt den Trainer eine „Schlüsselfigur“ und einen „Glücksfall“. Der 43-Jährige hatte im Sommer Dieter Hecking abgelöst und die Mannschaft auf Platz vier geführt.

Dass das Begehrlichkeiten anderer Klubs weckt, weiß auch Eberl: „Marco Rose ist ein Top-Trainer. Das macht ihn natürlich auch für andere Vereine interessant – und ich meine damit die Top-Vereine. Leider, wenn man es aus unserer Sicht betrachtet, aber ich muss auch kein Versteckspiel betreiben. Ich kann mit solchen Begehrlichkeiten sehr gut umgehen, wünsche mir aber, dass Marco lange bei uns in Gladbach ist.“

Roses Vertrag am Niederrhein läuft noch bis 2021. Über einen baldigen Abgang seines Erfolgstrainers mache sich Eberl aber „keine Gedanken“. Er „freue“ sich lediglich auf die neue Saison – und die Rückkehr in die Champions League.

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