Bundesliga

Große Vergleiche: Liebe & Hiebe für Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck ist wahrscheinlich der wichtigste Spieler bei Borussia Dortmund. Um das zu untermauern, zieht der Klub-Boss große Vergleiche.

von Lukas Hörster - Quelle: DAZN
2 min.
Nico Schlotterbeck schüttelt Kevin Paredes ab @Maxppp

Lars Ricken versucht es bei Nico Schlotterbeck mit einer öffentlichen Charme-Offensive. Der Sport-Geschäftsführer von Borussia Dortmund sagte vor der heutigen Partie beim VfL Wolfsburg (2:1) bei ‚DAZN‘: „Wir mögen Spieler, die ambitioniert und selbstbewusst sind und für sich und seine Kollegen einstehen. Das lieben wir an ihm.“ (zitiert via ‚WAZ‘)

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Die Aussage hat gleich einen doppelten Hintergrund: Zum einen bestärkte Ricken seinen Schützling in dessen Ansicht, dass der BVB offensiv vom Meistertitel reden sollte. Nach der heutigen Partie legte der Vize-Kapitän bei ‚Sky‘ diesbezüglich sogar nach: „Wenn ich die Marschroute vorgebe, muss die Mannschaft mitziehen. Ich lebe den Glauben vor. Du spielst beim BVB auch, um etwas zu erreichen.“

Zum anderen läuft Schlotterbecks Vertrag 2027 aus und Schwarz-gelb will dringend verlängern. Der Nationalspieler soll sich auf BVB-Wunsch bald entscheiden. Sogar eine Ausstiegsklausel würde der 26-Jährige im Falle seiner Vertragsverlängerung wohl erhalten, mit 14 Millionen Euro pro Saison auch Topverdiener werden. Vor zwei Wochen sagte SChlotterbeck: „Ich bin im Gespräch mit Dortmund und ich werde irgendwann auch eine Grundsatzentscheidung treffen. Ich habe für mich persönlich eine Deadline gesetzt. Wann genau die ist, sage ich aber nicht. Definitiv aber vor Sommer.“ Aktuell scheint es ohnehin so, als würden die ganz großen Klubs bei Schlotterbeck noch nicht in die Vollen gehen.

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Um Schlotterbecks Wichtigkeit für den Klub zu unterstreichen, zog Ricken große Vergleiche. „Es gibt nicht so viele Spieler, die bei einem Verein zu Gesichtern werden können“, so der Champions League-Sieger von 1997, und nannte als einige der wenigen Beispiele die Weltmeister Jürgen Kohler und Mats Hummels. Beim FC Bayern träfe die Umschreibung etwa auf Klaus Augenthaler zu.

Kehl erhöht den Druck

Nicht ganz so sachte beschrieb nach dem Spiel Sebastian Kehl die Situation. Die ‚Bild‘ zitiert den Sportdirektor: „Ich bin ein Freund von Klarheit in allen Bereichen. Manchmal muss man sich gedulden, manchmal trifft man selbst Entscheidungen, in anderen Situationen ist man abhängig von der Gegenseite. Wir sind auf dem Gaspedal. Nico weiß, dass wir so schnell wie möglich eine Entscheidung wollen.“

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